Öffentlich-Rechtliche Niveau ohne Geldhaufen

Schlesinger, 54, war Leiterin des Programmbereichs Kultur und Dokumentation beim NDR-Fernsehen und wurde am 7. April 2016 zur RBB-Intendantin gewählt.

(Foto: Thorsten Klapsch/rbb)

Seit diesem Freitag ist Patricia Schlesinger neue Intendantin des RBB. Ein Gespräch über Erfolge und Misserfolge, Geldsorgen und das Lebensgefühl in Perleberg.

Interview von Jens Schneider

SZ: Welche Ziele haben Sie für den RBB?

Patricia Schlesinger: Ich möchte den RBB bedeutender machen. Damit meine ich seine Rolle in Berlin und Brandenburg und in der ARD. Ich möchte, dass die Menschen das Gefühl haben: Der RBB ist meins. Die machen das für mich. Das ist mein Sender.

Wie drückt sich so ein Gefühl aus?

Die Menschen zahlen Beiträge für uns, unfreiwillig. Es ist unsere Verpflichtung zu sagen: Wir tun alles, damit sie uns nicht nur als Nachbarn ...