25 Jahre Heimatkanal:Zu Hause ist es doch am schönsten

Das Schweigen im Walde © Taurus Media

Kitsch aus dem Heile-Welt-Fundus der 50er-Jahre: "Das Schweigen im Walde" mit Sonja Sutter und Rudolf Lenz.

(Foto: Taurus Media)

Kitsch, Liebesdramen, Happy End - so was läuft regelmäßig nur noch auf dem Heimatkanal. Warum das Wohlfühlfernsehen auch nach 25 Jahren immer noch funktioniert.

Von Hans Kratzer

Als im Jahre 1955 der Heimatfilm "Das Schweigen im Walde" nach dem gleichnamigen Roman von Ludwig Ganghofer in die Kinos kam, traf er wie erwartet den Publikumsgeschmack. Regisseur Helmut Weiss hatte bewährte Zutaten verarbeitet, also eine idealisierte Gebirgswelt mitsamt Liebesdrama und Happy End. Kritiker lästerten später, der Film erfülle lediglich das Klischee des gelackten Kitschstils des Heimatfilms der Nachkriegszeit. Heute gibt es kaum noch einen Sender, der solche Filme aus dem Heile-Welt-Fundus der 50er- und 60er-Jahre ins Programm hebt.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Space X Launches First Civilian Mission To Space
Weltraumtourismus
Gestern Yacht, heute All
Sigrid Nunez: "Was fehlt dir?"
Traurig im Superlativ
Worried Teenage Boy Using Laptop In Bed At Night model released Symbolfoto property released PUBLICA
Familie und Erziehung
Wenn der Sohn Pornos guckt
Fermentieren leicht gemacht
SZ-Magazin
»Durch Fermentieren bekommt man ein anderes Aroma, einen anderen Duft«
Corona-Impfung in Tel Aviv
Corona-Pandemie
Brauchen wir die dritte Impfung?
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB