VIP-Klick: Lady Gaga Gestatten, Gaga

Ihr bürgerlicher Name ist für ihre Fans tabu. Die amerikanische Sängerin möchte nur mit ihrem Pseudonym angeredet werden - aus Angst um ihre "künstlerische Existenz".

Von ausländischen Künstlern zu erwarten, dass sie bei der Wahl ihres Pseusdonyms die Tücken und Eigenarten der deutschen Sprache berücksichtigen, wäre wahrscheinlich zu viel verlangt. Und so kommt es vor, dass Künstlernamen hierzulande für Schmunzler sorgen.

Lady Gaga bei ihrem Auftritt beim Glastonbury Festival am vergangenen Wochenende. Die Amerikanerin ist gerne gaga.

(Foto: Foto: Getty)

Der US-Hip-Hop-Star Sean Combs ist so ein Fall. Heute nennt sich der Mann "Diddy", berühmt wurde er jedoch unter dem Namen "Puff Daddy" - und es braucht kein großes Maß an Wortwitz, um zu erahnen, mit welchem Gewerbe der Musiker in Deutschland spaßeshalber in Verbindung gebracht wurde.

Anders ist die Lage dagegen bei der Sängerin Lady Gaga. Das Wort "Gaga" besitzt im englischen dieselbe Konnotation wie in Deutschland, weshalb der 23-Jährigen zumindest eine Portion Selbstironie unterstellt werden darf. Es wundert daher nicht, dass Lady Gaga keineswegs vorhat, ihren Namen zu ändern, sondern vielmehr darauf besteht, mit ihm angeredet zu werden.

Ihr bürgerlicher Name, Stefani Joanne Angelina Germanotta, sei für ihre Fans tabu, verriet sie in einem Interview mit dem Branchendienst FemaleFirst: "Ich schätze es nicht, wenn Leute mich Stefani nennen, denn wenn sie mich nicht kennen, habe ich das Gefühl, sie wollen so tun als ob. Sie ignorieren dabei völlig meine kreative Existenz. Ich bin Lady GaGa."

Den Künstlernamen habe ihr Manager ihr verpasst, und weil er ohnehin viel einfacher zu merken sei als ihr richtiger Name, habe sie ihn gleich übernommen.

Pseudonyme

Eine Frage des Namens