Reinigung Reine Lehre

Saugen, Blasen, Kehren, Waschen: Die Firma Kärcher ist Weltmarktführer im Saubermachen. Das ist nicht nur eine Wissenschaft, sondern auch eine Haltung. Ein Besuch in der schwäbischen Provinz.

Von Martin Wittmann

Man könnte ein Staubkorn fallen hören, so still ist es hier drinnen. Die Wände sind mit meterdickem Melaminharzschaum ausgekleidet, in Zacken ragt er in den fensterlosen Raum. Allerlei Mikrofone stehen herum, sie können, wenn man das Licht ausschaltet, mithilfe von Laserstrahlen perfekt positioniert werden. "Der Raum ist hallfrei", sagt Florian Ebert, Doktor der Physik, seine Worte klingen tatsächlich nicht nach. "Noch krasser ist es, wenn man hier allein ist. Dann ist es so leise, dass man glaubt, den eigenen Herzschlag zu hören."

Zu den Füßen des Doktors liegt ein roter, 2000 Euro teurer Normteppich, darauf ein Staubsauger der Marke Kärcher. Das Gerät ist nicht dazu da, den teuren Läufer zu reinigen und danach wieder in einer dunklen Putzkammer verstaut zu werden. Es ist der Star, sein Klang ist es, der in diesem Soundlabor getestet wird. Kärcher sucht nicht den reinen Klang, sondern den Klang des Reinigens.

Kärcher. Wer den Namen hört, denkt nicht an Alfred, der das Unternehmen 1935 gegründet hat, sondern an sein 15 Jahre später entwickeltes Produkt: den Hochdruckreiniger. Kärcher wird so ein Gerät auch dann genannt, wenn es von der Konkurrenz und nicht kärchergelb ist. Einen generalisierten Markennamen geschaffen zu haben (Fachausdruck übrigens: Deonym), ist nicht die einzige Leistung der Schwaben. Tatsächlich ist Kärcher eines jener mit Vorliebe in der Provinz Baden-Württembergs ansässigen Familienunternehmen, die auf den ersten Blick unterschätzt werden. In der Kleinstadt Winnenden, 20 Kilometer nordöstlich von Stuttgart, weltbekannt nicht wegen Kärcher, sondern wegen eines Amoklaufs vor acht Jahren, sitzt immerhin der Weltmarktführer im Saubermachen.

Anders gesagt: Würde sich hier wirklich ein Staubkorn fallen lassen und auf dem Boden fläzen wollen, hätte es sich den dafür ungünstigsten Ort überhaupt ausgesucht. Kärchers Produktpalette umfasst mehr als 3000 reinigende Helferlein, vom Fenstersauger über den Laubbläser bis hin zu Aufsitz-Kehrsaugmaschinen und kompletten Waschanlagen. Hier hat das Jahr 52 Kehrwochen. Und es gibt kaum einen urbanen Flecken des Planeten, der nicht schon von einem ihrer Geräte gefegt, gesaugt oder gewischt worden wäre, kaum eine Metropole, die sich bei der Instandhaltung ihrer Schätze und Plätze nicht auf Kärcher verlassen würde.

Es gibt überall etwas zu kärchern. Ein reinigt das in den Mount Rushmore im US-Bundesstaat South Dakota gesprengte Denkmal für US-Präsidenten.

(Foto: OH)

Was hat es zu bedeuten, wenn eine deutsche Firma mit Reinigungsgeräten weltweit 2,22 Milliarden Umsatz im Jahr macht und sich deshalb den Luxus eines Soundlabors leisten kann (oder andersherum)? Zum einen belegt der Erfolg den internationalen Stellenwert der deutschen Ordnungsliebe und Ingenieurskunst. Die Globalisierung mag angestammte Zuständigkeiten verschoben haben, aber wenn es um Gründlichkeit geht, blickt der in alle Welt verstreute Schmutz immer noch todesängstlich nach Deutschland. Zum anderen verrät die immense Nachfrage etwas über den Zustand des Schmutzfängers Erde im 21. Jahrhundert. Niemand weiß das besser als Kärcher-Chef Hartmut Jenner, 51.

Die Reinlichkeitsansprüche der Menschen werden immer größer - viel zu tun für Kärcher

"Seit 25 Jahren bin ich im Unternehmen. In dieser Zeit sind die Menschen viel reinlicher geworden, schon allein aus medizinischen Gründen. Sars, Vogelgrippe und Co., das sind alles Hygienekrankheiten. Die Leute reisen viel mehr, das geht einher mit Keimverschleppungen. Die Menschen werden auch immer älter, und die Themen Pflege und Kliniken sind natürlich eng mit Hygiene verbunden", sagt der schneidige Mann beim Gespräch im Konferenzraum. Und für den einen Moment, den es braucht, um im Kopf das Schwäbische ins Verständliche zu übersetzen, weicht vor dem inneren Auge das gelbe Markenemblem dem Roten Kreuz. Weil Jenner so glaubwürdig leidenschaftlich und so unglaublich schnell über die kleine Kärcher-Welt und die große zu kärchernde Welt spricht, dass das spießige Autowaschen irgendwie zusammengeht mit einem gesellschaftlichen Auftrag, ja mit einer Verantwortung für das Überleben der Spezies.

Man denke an die Pest und an Krankenhauskeime, und schon ist Sauberkeit ähnlich bedeutsam wie Krieg und Frieden. Grob vereinfacht gesagt: Bakterielle Infektionen und Tröpfchenansteckungen haben mehr Menschen auf dem Gewissen als sämtliche Diktatoren zusammen; Klassen und Schichten grenzen sich traditionell nach unten ab, indem sie auf die dortigen ekelhaften Zustände verweisen. Schmutzige Geschäfte, Drecksäue und der Gilb haben einen denkbar schlechten Ruf, ganz zu schweigen von der Unreinheit in diversen Religionen (man denke nur an die unbefleckte Empfängnis). Gegenwärtig macht man sich Sorgen ob der inneren Verschmutzung; hirnentrümpelnde Meditationen und Detox-Diäten sollen da helfen und der Selbstoptimierung dienen.

Ein Hochdruckreiniger aus den Siebzigerjahren bei der Autowäsche.

(Foto: Kärcher)

Es sieht hier aus, als hätten die Maschinen bereits über die Menschheit triumphiert

Andererseits ist in den Geschichtsbüchern auch immer wieder eine gewisse Skepsis gegenüber der Reinlichkeit zu finden. Bei den alten Christen etwa, sprach doch die heilige Paula von Rom im 4. Jahrhundert: "Ein sauberer Körper und ein sauberes Kleid bedeuten eine unsaubere Seele." Ganz aktuell warnen Studien vor übertriebener Hygiene im Alltag, die Allergien zur Folge haben soll.

Hygiene ist also auch eine Glaubensfrage. Aber wem glauben? Jenner sagt: "Reinigen kommt auf der Bedürfnispyramide auf einer Stufe mit Wohnen, es ist praktisch eine Grundnotwendigkeit." Theoretisch aber ist es Gegenstand der Psychologie. Sigmund Freud etwa schrieb 1921 in "Das Unbehagen in der Kultur": "Wir sind ungehalten und schelten es ,barbarisch', was der Gegensatz zu kulturell ist, wenn wir die Wege des Wiener Waldes mit weggeworfenen Papieren bestreut finden. Unsauberkeit jeder Art scheint uns mit Kultur unvereinbar." Für Freud war Reinlichkeit das Symptom einer Triebsublimierung: Weil der Mensch all den Sex, den er haben möchte, nicht haben kann, putzt er. Sonst würde er durchdrehen.

Heute jedoch putzt der Mensch weniger, als dass er putzen lässt. Sehr eindrücklich wird das in der Halle mit der weltweit einzigartigen Teststrecke für Reinigungsfahrzeuge vorgeführt. Da kurven diverse Modelle über fünf Rundbahnen, in Dauerschleife und auf unterschiedlichen Belägen. In der Halle sind keine Angestellten zu sehen, nur leere Stühle und im Kreis fahrende, führerlose Allesschlucker. Noch werden die Testgeräte von Maschinenarmen in der Spur gehalten, aber alles deutet darauf hin, dass sie in naher Zukunft den Weg alleine finden werden. Wie Saugroboter, nur größer und unheimlicher, werden sie dann autonom durch die Gegend steuern. Die Szene in der Halle gibt schon mal einen Vorgeschmack auf das Zeitalter der Robotik: Es sieht hier aus, als hätten die Maschinen bereits über die Menschheit triumphiert, und ein paar von ihnen müssen nun im Akkord die Reste der Siegesfeier aufputzen.

2,2 Milliarden

Euro Umsatz erzielte Kärcher im Jahr 2015, ein neuer Rekord, und verkaufte 12,87 Millionen Geräte. Das schwäbische Familienunternehmen, von Alfred Kärcher 1935 gegründet, ist weltweit aktiv: In 60 Ländern beschäftigt Kärcher insgesamt mehr als 11 000 Mitarbeiter. Der Hauptsitz mit der Verwaltung und der Forschungs- und Entwicklungsabteilung befindet sich in Winnenden bei Stuttgart.

Mehr als mit der Zukunft hat Kärcher mit der Vergangenheit zu kämpfen. Das Thema Reinigung ist immerhin ein historisch belastetes. Die Nazis haben das Sujet mit ihrer "Rassenhygiene" missbraucht, und auch der Begriff der "Säuberungen" ist untragbar geworden. So sind die Winnender nachvollziehbar sensibel, wenn es um einschlägige Vokabeln und Assoziationen geht. Mehrere Protestbriefe schrieben sie an Nicolas Sarkozy, der 2005 als Frankreichs Innenminister davon sprach, die berüchtigte Pariser Vorstadt La Courneuve "zu kärchern", sprich: von den Kriminellen zu reinigen ("Dès demain, on va nettoyer au Karcher la cité"). Kärcher beklagte einen Image-Schaden, doch selbst Sarkozys Konkurrentin Fadela Amara sagte: "Das ist Gratis-Werbung, und außerdem heißt das, dass ihre Produkte effizient und von guter Qualität sind." Das hat man nun davon.

Zurück im Soundlabor. Physiker Ebert beschreibt den Saugerklang: "So ein Geräusch setzt sich zusammen aus einem breitbandigen Rauschen, das sich wie ein Wasserfall anhört, und aus sehr tonalen Anteilen. Die drehenden Gebläseschlaufen erzeugen periodisch einen ganz feinen Ton. Sehr unangenehm." Wie wär's mit leiser machen? "Das alleine ist nicht immer die Lösung. Manche Geräte brauchen auch ein gewisses Geräusch, um die Funktion zu vermitteln, die sie haben." Im Weiteren geht es um Resonanzschalldämpfer, Kanalauslegungen und Ausblasgeometrie, alles sehr akademische Begriffe, die Reinlichkeit zu einer eigenen Wissenschaft machen - und zwar zu einer schwer vernachlässigten, wenn man Hartmut Jenner fragt. "Es gibt auf der ganzen Welt keinen Professor des Reinigens", behauptet er kühn. "Wenn Sie das schreiben, und das machen Sie wahrscheinlich, ruft sofort jemand an und sagt: Stimmt nicht, der Jenner hat unrecht! Es gibt sehr wohl Professuren für Hygiene - aber für den hygienischen Zustand. Reinigen hingegen ist ein Verfahren. Eines, das nicht normierbar ist."

Jenner stammt selbst aus Winnenden. Er hat von klein auf erlebt, wie sich Kärcher entwickelt hat. Man kann das Firmenwachstum noch heute beim Rundgang, vorbei an der "Anprallwand für Crash-Tests" und mehreren Besuchergruppen, sehr gut nachvollziehen. Grundstücke, welche die ursprüngliche Anlage erst umgeben hatten und irgendwann von Kärcher dazugekauft wurden, liegen nun zwar innerhalb der Konzernmauern. Sie wurden aber kaum verändert. Die Einfamilienhäusle wurden nicht abgerissen, sondern einfach in Büros umgewandelt. Zwischen den Hallen, in denen Kehr- und Scheuersaugmaschinen zusammengeschraubt werden, verleihen sie dem Fabrikgelände etwas beruhigend Dörfliches.

Eine modulare Wasseraufbereitungsanlage in Pakistan, damit kann man aus nahezu allen Quellen Trinkwasser gewinnen.

(Foto: Kärcher)

Die Geschichte dieses Dorfes ist einem Backsteingebäude untergebracht (nein, sie nennen es nicht Hygiene-Museum). Die ersten Kärcher-Jahre sind demnach geprägt von den Geschicken des Tüftlers Alfred, der erst Heißluftbläser baut, im Zweiten Weltkrieg Flugzeuge zu enteisen hilft und später aus Granatkartuschen Öfen bastelt. 1950 schließlich entwickelt er den ersten europäischen Heißwasserhochdruckreiniger, den DS 350. Neun Jahre später schon stirbt er mit 58 Jahren an einem Herzinfarkt.

Alfreds Witwe, Irene, übernimmt die Geschäfte, fortan ist die Firmengeschichte die einer tüchtigen Frau. Sie streicht die Produktpalette (Surfbretter, künstliche Nieren etc.) zusammen und führt das Kärcher-Gelb ein. Die bahnbrechende Entwicklung des ersten tragbaren Hochdruckreinigers überlebt sie noch um fünf Jahre, 1989 stirbt sie mit 68.

Das Museum ist ein "Made in Germany"-Traum, die Ausstellungsstücke erinnern immer ein wenig an BRD und Loriot - vom Waschsauger Puzzi S bis zum Lamellomaten, dessen Produktionsstopp 1983 aufgrund enttäuschender Verkaufszahlen offenbar immer noch nicht verwunden ist. Zumindest heißt es leicht angebittert im Museumsführer: "Bis heute ist die Reinigung von Lamellenvorhängen nicht befriedigend gelöst." Zu dieser landestypischen Strebsamkeit passt die Auszeichnung, die Irene Kärcher posthum erhielt: Als erste Frau wurde sie aufgenommen in die "Handelsblatt Hall of Fame des deutschen Unternehmertums".

Das Spannendste im Museum sind die historischen Werbeplakate. Weil sie die eigentlich entscheidende Frage aufwerfen: Wer bedient diese Geräte? Die beschürzten Hausfrauen oder die Heimwerker-Helden?

Tatsächlich hat sich die Kärcher'sche Mischung aus dem weiblich konnotierten Waschen und der eher männlichen Baumarkt-Technik auch auf das Marketing übertragen. Im Katalog von 1984 etwa saugt sie das Wohnzimmer, während er im Blaumann das Auto abspritzt, natürlich einen Mercedes. Grundsätzlich wird sie eher im Haus, er eher draußen gezeigt. Insgesamt sieht man mehr Männer als Frauen.

Kärcher-Chef Hartmut Jenner, 51, ist das halbe Jahr auf Reisen.

(Foto: dpa)

Jenner sagt: "Mit dem Hochdruckreiniger wurde das Reinigen maskulinisiert." Soll wohl heißen: Das Unternehmen, das jahrzehntelang von einer Frau geleitet wurde, hat Geschlechterrollen aufgeweicht und nebenbei noch den Hausstand in Ordnung gebracht - die Hochleistungsgeräte haben das Putzen insgesamt attraktiver gemacht, für Männer wie Frauen. Nur beim Autowaschen ist offenbar noch alles beim Alten. "Das ist und bleibt Männersache", sagt der Unternehmenschef.

Die Autowäsche indes ist nicht nur eine Frage des Geschlechts, sondern auch eine der Kultur. Jenner, ganz Global Player, analysiert nun: "Wo Dienstleistungen billig sind und Vorschriften für Recycling fehlen, waschen die Menschen ihre Autos nicht selber. Ganz typisch: Moskau. Da steht an jeder Ecke jemand, der für ein paar Rubel Ihr Auto wäscht. Mit dem Hochdruckreiniger aus dem Baumarkt." Oder das Beispiel Frankreich: "In Paris sehen die Autos tendenziell anders aus. Aber da habe ich wahrscheinlich einfach ein anderes Sauberkeitsverständnis."

Jenner fliegt von Land zu Land, bis zu 140 Tage im Jahr ist er auf Reisen, um den Menschen da draußen deutsche Reinlichkeit zu verkaufen. Unterwegs sieht er nach eigener Aussage jeden Fleck. "Am schlimmsten ist es im Flugzeug. Bei 90 Prozent der Flüge finde ich etwas in den Ritzen, unglaublich. Ich war gerade in den USA, auf dem Heimflug - alles verbröselt."

Ständig muss er das Angebot der lokalen Nachfrage anpassen. "Sauberkeit ist ein sehr subjektiver Begriff, abhängig von Sozialisation und Notwendigkeit. Bei uns daheim wurde einmal in der Woche nass rausgeputzt. Aber im arabischen Raum, bei hoher Luftfeuchtigkeit und hoher Verkeimung, muss das jeden Tag passieren. In Afrika wiederum haben sie einen anderen Staubtyp als in Deutschland, der haftet viel stärker, den kriegen sie nur mit Heißwasser weg." Auch die Konsumenten sind anderswo anders. "Japaner wünschen sich kleinere Geräte, weil sie kleinere Hände haben und in der Wohnung weniger Platz. Auch gibt es Länder, die dampfaffiner sind als andere. In Korea, wo viele Leute mit dem Wok kochen, hat Dampf einen besseren Ruf als anderswo. Dampf polarisiert, Hochdruck nicht. So isches."

Ist irgendwann nicht mal fertig geputzt? Was für eine Frage!

Der schwäbelnde Jenner, der den Umsatz seiner Firma mehr als verdoppelt hat, ist genauso leicht zu unterschätzen wie das Unternehmen, das er führt, und die Sportart, in der er einmal Weltmeister war. Mit 30 gewann er den Titel im Indiaca, einer Disziplin, bei der man das gefederte Spielgerät mit der flachen Hand hin und her schlägt. Die Liebe zu den Geräten ist ihm auch nach seiner Sportkarriere geblieben. Jenner selbst hat mittlerweile mehr als zwei Dutzend Kärcher-Modelle zu Hause. Stolz ist er auf den akkubetriebenen Laubbläser, der dank der Mühen im Soundlabor nicht mehr ganz so enervierend aufheulen soll. Sein Liebling aber ist der Akkubesen. "Wir haben zwei kleine Kinder, da sind jeden Morgen Brösel unterm Frühstückstisch." Und die saugt er dann weg? Mitnichten. "Das ist kein Sauger. Das ist ein Besen." Mit flexiblen Multifunktions-Bürsten, Teleskopstiel und eingebautem Kehrgutbehälter.

Wie wird es weitergehen mit dem großen Besen namens Kärcher und dem großen Brösel namens Erde? Ist da nicht irgendwann fertig geputzt? "Staub besteht aus Hautpartikeln", sagt Hartmut Jenner. "Solange es Menschen gibt, gibt es Staub." Den Worten folgt eine andächtige Pause, und kurz glaubt man, Staub zu Staub, den eigenen Herzschlag zu hören.