bedeckt München 27°

Familie:Eine helfende Hand im Scheidungskrieg

Die Kinder leiden oft ein Leben lang, wenn die Eltern sich trennen. Einen pensionierten Richter lässt das nicht ruhen. Unermüdlich kämpft er für seine Idee, die Rechte von Trennungskindern zu stärken.

Mutter mit Kind

Sorgerechtsverfahren haben oft verheerende Folgen für die Kinder. Sie bekommen vermittelt, dass sich Konflikte nicht friedlich lösen lassen. Richter Prestien findet: Sie brauchen vor Gericht Unterstützung.

(Foto: Julian Stratenschulte/dpa)

Hans-Christian Prestien ist 74 und hat elf Enkel. Er könnte diesen Tag auch am Chiemsee verbringen, wo eine seiner vier Töchter lebt, und mit ihren Kleinen herumtollen. Stattdessen steht der pensionierte Familien- und Jugendrichter im holzgetäfelten Auditorium der tschechischen Botschaft in Berlin und referiert über eine Idee, die er Fachleuten und Politikern nun schon seit vier Jahrzehnten "wie sauer Bier" hinterherträgt, so drückt er es aus. Es geht Prestien darum, Kindern vor Familiengerichten einen Anwalt zur Seite zu stellen.

SZPlus
SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Teaser image
Wahlkampf in Sachsen
Alles wird Glut
Teaser image
Österreich
Diese Macht, die uns fest im Griff hat
Teaser image
Kleinkinder im Wasser
Bloß keine Panik!
Teaser image
Brandenburg
Janz weit draußen
Teaser image
Psychologie
"Wie wir leben, beeinflusst unser Sterben"