bedeckt München
vgwortpixel

Essay:Dunkle Seiten

Charles Bukowski, American poet and writer.

Wilder Kerl: Charles Bukowski war ein Säufer, zeitweise ein Penner, ein Sexist. Und: Er war wie das, was er schrieb.

(Foto: Ulf ANDERSEN/GAMMA-RAPHO/laif)

Große Künstler sind nicht unbedingt gute Menschen. Aber das macht ihr Werk nicht schlechter. Eine Widerrede.

Jeder, der in den Achtzigerjahren Bücher las, jeder männliche Leser jedenfalls, kannte die Werke und mehr noch die Person des amerikanischen Schriftstellers Charles Bukowski, der ein Säufer, zeitweise ein Penner und in solchem Maße ein Sexist war, dass sich die "Me Too"-Frauen, hätte es sie seinerzeit gegeben, eigens für ihn bewaffnet hätten. "Manche Frauen und Hunde", schrieb der Dichter, "kriegt man auch dazu loszulassen."

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Teaser image
Fehlerkultur
Der Fehler meines Lebens
Teaser image
Europa und China
Schaut auf dieses Land
Teaser image
Österreich
Diese Macht, die uns fest im Griff hat
Teaser image
Nationalsozialismus
Die letzte Nummer
Teaser image
Tinnitus
"Der Arzt sagte, damit müsse ich jetzt leben"