Tag der Bibliotheken:Die zehn schönsten Bibliotheken der Welt

Beeindruckende Architektur, Kunstschätze und eine Harry-Potter-Atmosphäre: In diesen Bibliotheken finden Sie mehr als nur Bücher.

Von Eva Fritsch

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New York Public Library (New York, USA)

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Quelle: AFP

Mit mehr als 51 Millionen Medien zählt die New York Public Library nicht nur zu den größten Bibliotheken weltweit, auch zahlreiche Berühmtheiten wie Bob Dylan, Jackie Onassis, Grace Kelly, Marlene Dietrich und Jonathan Safran Foer sollen es sich hier schon gemütlich gemacht haben. Übrigens: Die imposante NYPL dient Hollywood regelmäßig als Drehort, wie in "Frühstück bei Tiffany", "Spider Man", "The Day After Tomorrow", "Ghostbusters" und "Sex And The City".

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Biblioteca Joanina (Coimbra, Portugal)

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Quelle: imago stock&people

Die Biblioteca Joanina in der portugiesischen Universitätsstadt Coimbra, ein Prachtstück barocker Architektur und Teil der Universitätsbibliothek, beherbergt in ihren Tiefen ein dunkles Geheimnis: Der Keller der Bibliothek wurde in der Vergangenheit als Gefängnis genutzt - für Wissenschaftler und Studenten, die vom "hauseigenen" Universitätsgericht verurteilt worden waren.

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Biblioteca Vasconcelos (Mexico City, Mexiko)

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Quelle: ProtoplasmaKid via Wikimedia Commons; CC BY-SA 3.0

Die Biblioteca Vasconcelos befindet sich in Mexico City und zählt zu den größten Bibliotheken des Landes. In der Eingangshalle des modernen Gebäudes steht ein eindrucksvolles Werk des Künstlers Gabriel Orozcos, eine riesige Skulptur in Form eines Walskeletts.

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Bodleian Library (Oxford, England)

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Quelle: David Iliff; DAVID ILIFF. License: CC-BY-SA 3.0

Als Hauptbibliothek der Universität Oxford ist die Bodleian Library nicht nur eine Sehenswürdigkeit für sich auf dem Universitätsgelände. Sie ist vor allem als Drehort bekannt: Die ersten beiden Harry-Potter-Filme wurden in den holzvertäfelten Hallen gedreht. Magische Hogwarts-Atmosphäre in Oxford.

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Beinecke Library (New Haven, USA)

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Quelle: Wikimedia Commons

In der Beinecke Library, Teil der Yale University in New Haven, befindet sich eine eindrucksvolle Sammlung über die Geschichte des Buchdrucks. Höhepunkt: die Gutenberg-Bibel, die zwischen 1452 und 1454 von Johannes Gutenberg, dem Erfinder des Buchdrucks, in lateinischer Sprache gedruckt wurde.

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Bibliotheca Alexandrina (Alexandria, Ägypten)

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Quelle: Roland Unger via Wikimedia Commons; CC BY-SA 3.0

Die Bibliotheca Alexandrina in der ägyptischen Hafenstadt Alexandria beeindruckt vor allem durch ihre auffällige Architektur, die bereits mit diversen Preisen prämiert wurde. Highlight der 2002 eröffneten Bibliothek, die sich nahe der zerstörten antiken Bibliothek von Alexandria befindet: das Glasdach, das sich wie eine Sonnenscheibe in Richtung des Meeres neigt und die aufgehende Sonne symbolisieren soll.

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Bibliothèque nationale de France (Paris, Frankreich)

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Quelle: Poulpy via Wikimedia Commons; CC BY-SA 3.0

Eine von Paris' prächtigsten Bibliotheken ist nichts für Kinder: Der Zutritt in einen Raum der Bibliothèque nationale de France ist nur Besuchern gestattet, die mindestens 18 Jahre alt sind. Wer sich in der Forschungsbibliothek nach Lesematerial umschauen will, muss zudem nachweisen, dass er auch wirklich gekommen ist, um zu recherchieren.

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Stiftsbibliothek Admont (Admont, Österreich)

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Quelle: AFP

Die größte Klosterbibliothek der Welt, ein kleines Juwel des europäischen Spätbarocks, vereint Kunstgattungen wie Schriften, Skulpturen und Architektur. Ganz im Zeichen der Aufklärung ist der Bibliothekssaal des österreichischen Klosters gestaltet: Die sieben Deckenfresken zeigen die verschiedenen Stadien der menschlichen Erkenntnis.

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The George Peabody Library (Baltimore, USA)

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Quelle: Matthew Petroff via Wikimedia Commons; CC BY-SA 3.0

Falls Sie noch den passenden Ort für Ihre Hochzeitsfeier suchen: Die George Peabody Library in Baltimore, Maryland, ist nicht nur bei Heiratswilligen beliebt. Kein Wunder bei den hohen Decken, dem schwarzweißen Marmorboden und den reich verzierten Balustraden.

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Trinity College Library (Dublin, Irland)

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Quelle: imago stock&people

Erinnerungen an die Harry-Potter-Filme könnten auch in dieser altehrwürdigen Dubliner Bibliothek wach werden, die erstmalig im Jahr 1592 öffnete - auch wenn keiner der Filme hier gedreht wurde. Die Bibliothek des Trinity College ist eine beliebte Touristenattraktion: Das Book of Kells, ein einzigartiges mittelalterliches Dokument der irischen Buchmalerei, das wahrscheinlich im neunten Jahrhundert geschrieben wurde, lockt Jahr für Jahr viele Besucher nach Dublin.

© SZ.de/doer/cag
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