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Sean Scully und Kunsthalle Karlsruhe:Streit um geplante Schenkung

Der amerikanische Künstler Sean Scully wollte der Kunsthalle Karlsruhe zahlreiche Werke im Wert von rund 100 Millionen Euro schenken, daraus wird wohl nichts. In einer Stellungnahme Scullys, die seine Berliner Galerie am Mittwoch veröffentlicht hat, verteidigt der Künstler seine Absage: "Wir hatten eine klare Abmachung", heißt es. Die Werke seien als Geschenk gedacht gewesen, "flexible Geschenke gibt es nicht". Dem Künstler liefen unter anderem die Verhandlungen über Finanzierung und Gestaltung der Räumlichkeiten mit dem Land zu langsam. Eine Bedingung des Künstlers war offenbar, in einem Erweiterungsbau des Museums mit der Hälfte der Werke dauerhaft vertreten zu sein. Diese Forderungen waren dem Land zu strikt.

© SZ vom 06.08.2020 / dpa

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