Kunstmarkt Luxusprobleme

Franz Marcs "Drei Pferde".

(Foto: Christie's)

An Käufern mangelte es den internationalen Häusern auch in der zurückliegenden Saison nicht. Vor allem die Asiaten waren aktiv. Was fehlte, war einmal mehr der Nachschub: erstklassige Kunstwerke.

Von Dorothea Baumer

Natürlich werden zum Saisonende wieder die ganz großen Zahlen aufgefahren, die Rekorde zu triumphalen Höhen stilisiert und das Marktgeschehen in rosigem Licht verklärt. Aber ganz so glänzend lief es nicht in den letzten Monaten. Tatsächlich zeigt sich der Markt auf den Umschlagplätzen New York und London weitgehend in stabiler Form. Die Auktionsmultis verzeichneten Umsatzzuwächse und jede Menge Rekorde im Schlepptau.

Über Gewinn oder Verlust verraten sie allerdings wenig, denn dazwischen ist eine überbordende Marketingmaschinerie angesiedelt, regiert bisweilen ein ruinöses Garantiewesen, ...