Klassikkolumne "Verachtet mir die Meister nicht!"

Auch wenn die jungen Musiker derzeit nur so funkeln: Die Großen vergangener Zeiten verblassen dennoch nicht.

Von Harald Eggebrecht
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Angesichts derzeit kometenhaft aufgehender junger Sterne am Pianistenhimmel möchte manch einer vielleicht meinen, dass dagegen die Großen vergangener Zeiten allmählich verblassen. Technik, Repertoirevielfalt, musikalischer Anspruch, da funkeln und blitzen die Jungen, dass es eine Freude ist. Doch ab und zu fällt einem dann eine alte Aufnahme in die Hände oder man hört im Radio jemanden aus jenen Tagen spielen - gefesselt, ja, elektrisiert denkt man an Richard Wagners Hans Sachs: "Verachtet mir die Meister nicht!"

1965 trat der geheimnisumwitterte Arturo ...