Harry Belafonte zum 85.Nur Fliegen ist schöner

Harry Belafonte war einer der ersten schwarzen Stars der USA. Der Sänger und Schauspieler kämpfte schon in den 1960er Jahren für die Bürgerrechtsbewegung von Martin Luther King. Nach wie vor setzt er sich für die Rechte von Schwachen und gegen Rassismus ein - und kritisiert dabei auch den US-Präsidenten.

Harry Belafonte war einer der ersten schwarzen Stars der USA. Der Sänger und Schauspieler kämpfte schon in den 1960er Jahren für die Bürgerrechtsbewegung von Martin Luther King. Nach wie vor setzt er sich für die Rechte von Schwachen und gegen Rassismus ein - und kritisiert dabei auch den US-Präsidenten.

Eigentlich habe er nie vorgehabt, eine Autobiographie zu schreiben, erzählt Harry Belafonte. Er habe Angst gehabt, dabei zu viele Menschen zu verletzten, verriet er zuletzt in einem Interview. Irgendwie muss diese Autobiographie des "King of Calypso" dann doch zustande gekommen sein, und zwar unter dem Titel "My Song". Neben seinem Einsatz in der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung und seinem Erfolg als Schauspieler und Sänger erzählt der Entertainer darin auch von seiner Spielsucht und von Ehebruch.

Text und Bildauswahl: Martina Pock/Süddeutsche.de/rela/rus

Bild: REUTERS 1. März 2012, 12:382012-03-01 12:38:31 © Süddeutsche.de/mapo/rela/rus/cag