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Golden Globes:Tricky Dick führt

Die Nominierungen sind raus: Christian Bale liegt gut im Rennen, der deutsche Florian Henckel von Donnersmarck kann in der Fremdsprachen-Kategorie gewinnen.

Christian Bale hat sich einmal mehr in eine totale Transformation gestürzt, um zu Dick Cheney zu werden, zu dem "Vize" und Strippenzieher des Präsidenten George Bush dem Jüngeren. Sein Film "Vice" liegt mit sechs Nominierungen bei den Golden Globes ganz vorn, auch Adam McKay (Regie), Amy Adams und Sam Rockwell (Nebendarsteller) sind im Rennen. Dicht darauf folgen drei Filme, die in je fünf Kategorien mitmischen: Das stimmgewaltige Showbiz-Drama "A Star is Born" mit der ebenfalls nominierten Lady Gaga, für das Bradley Cooper als Star und Regisseur gleich noch zweimal absahnen könnte; der Rassen-Versöhnungsfilm "Green Book" von Peter Farrelly, für den auch die Darsteller Viggo Mortensen und Mahershala Ali Gewinnchancen haben; und das Königshof-Intrigenspiel "The Favourite", für das auch Olivia Colman, Emma Stone und Rachel Weisz antreten, sich aber zum Teil gegenseitig Konkurrenz machen. Der deutsche Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck kann mit seinem Künstlerporträt "Werk ohne Autor" in der Fremdsprachen-Kategorie gewinnen, ebenso Alfonso Cuarón (auch Beste Regie) mit seinem Jugenderinnerungsfilm "Roma". Daniel Brühl geht für seine englischsprachige Rolle in der Krimiserie "The Alienist" an den Start. Die Auszeichnungen des Verbands der Auslandspresse (HFPA) in 25 Film- und Fernsehkategorien werden am 6. Januar in Beverly Hills verliehen, durch die Show führen Sandra Oh und Andy Samberg.

© SZ vom 07.12.2018 / SZ

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