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Globalisierung:Der Akt des Teilens

Der Historiker und Politologe Achille Mbembe über die Möglichkeit einer globalen Gesellschaft, warum die Rückgabe von Raubkunst nicht unbedingt wünschenswert ist und welche Zukunftschancen in Afrika liegen.

Interview von Jörg Häntzschel

Spätestens seit seinem Buch "Kritik der schwarzen Vernunft" gilt der aus Kamerun stammende und in Südafrika lehrende Achille Mbembe als einer der wichtigsten Denker des Postkolonialismus. Seit einigen Jahren veranstaltet er gemeinsam mit Felwine Sarr in Dakar, Senegal, die "Ateliers de la pensée", eine Konferenz, auf der Künstler, Forscher und Aktivisten die Zukunft Afrikas diskutieren. Wir trafen einen erschöpften wie euphorischen Mbembe in einer der Pausen des viertägigen intellektuellen Feuerwerks.

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