Die Überglücklichen

Beatrice durchschreitet das Gelände, als sei sie die Gräfin, die in ihrer Villa ein Fest orchestriert, während sie doch nur Patientin in der Obhut von Ärzten ist. Valeria Bruni Tedeschi lässt sie zwischen Wahn und Wirklichkeit, bipolarer Störung und Lebensfreude, Hochstapelei und Selbstbetrug oszillieren. Und dann schnappt sie sich die fragile, neue Patientin. Zusammen nehmen sie ihre Therapie selbst in die Hand, auf einem Trip durch die schöne Toskana, inszeniert von Paolo Virzì. Von Anke Sterneborg

Bild: dpa 28. Dezember 2016, 17:132016-12-28 17:13:48 © SZ vom 29.12.2016/cag