Europäische Geschichte:Seeschlacht als geistige Tatsache

Lesezeit: 4 min

Battle of Lepanto of 1571,

Golf von Patras, bei Lepanto, 1571: Sechs Stunden dauert die Schlacht zwischen christlichen Mittelmeermächten und Osmanischem Reich.

(Foto: Gemeinfrei/Wikipedia)

Aufzeichnungen aus den Kriegsjahren machten Felix Hartlaub berühmt. Jetzt ist seine Doktorarbeit neu erschienen - eine Studie über die Zerschlagung der türkischen Flotte im Jahr 1571.

Von Gustav Seibt

Die Seeschlacht von Lepanto, am 7. Oktober 1571 im adriatischen Meer beim Golf von Patras geschlagen zwischen den Flotten der Türken und einer katholischen Liga von Papst, Venedig und Spanien, dauerte etwa sechs Stunden. Es war der letzte vorwiegend mit Ruderbooten geführte Seekampf und der erste spektakuläre Sieg der Christen über die Osmanen. Der Ruhm von Lepanto dauert bis heute, sichtbar auf gewaltigen Fresken in Venedig und im Vatikan, dort auch alljährlich gefeiert bei einem Treffen von Nachfahren beteiligter Adelsfamilien. Einer der Kämpfer war Cervantes, der dort seine linke Hand einbüßte, wofür er sich sein Leben lang rühmte.

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