Eugen Ruge: "Pompeji"Asche zu Asche

Lesezeit: 5 Min.

Ruge zeichnet im Roman ein wenig schmeichelhaftes Bild der Kaiserzeit: Wandmalerei aus Pompeji.
Ruge zeichnet im Roman ein wenig schmeichelhaftes Bild der Kaiserzeit: Wandmalerei aus Pompeji. Marco Einfeldt

Vor dem Untergang: Eugen Ruge hat einen Roman über das Ende Pompejis geschrieben, mit starken Parallelen zur Gegenwart.

Von Christian Mayer

SZ bei Google bevorzugen

Mit dieser Frau sollte man sich besser nicht anlegen. Livia Numistria hat es als Besitzerin diverser Manufakturen in Pompeji zu Geld, Einfluss und einem Anwesen in Bestlage gebracht. Vor allem aber ist Livia eine Frau mit Geschmack und Bildung. Jeder Winkel ihrer mehrstöckigen Villa am Meer trägt Livias Handschrift, jedes Wandgemälde mit Szenen aus der Mythologie, jede Marmorstatue und jeder Beleuchtungskörper (das ist in diesem Fall wörtlich zu nehmen, denn für das Herunterdimmen der Lichtquellen sind natürlich die Haussklaven zuständig) dient einem Zweck: der Inszenierung ihrer Hausmacht.

Zur SZ-Startseite

Timothy Garton Ash
:Der Supereuropäer

Wie konnte ein so einleuchtendes Glück wie die Freiheit Europas so in die Krise geraten? Timothy Garton Ash wagt in seinem mitreißend persönlichen Buch "Europa - Eine persönliche Geschichte" einige unbehagliche Antworten.

SZ PlusVon Gustav Seibt

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: