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"Dunkle Zahlen" von Matthias Senkel:Im Datenteich

Schulunterricht in Luchowka (Morwinien), mit einem Computer ueberprueft ein Lehrer die Testergebnisse im Mathematikunterricht

In seinem zweiten Roman „Dunkle Zahlen“ erzählt Matthias Senkel von der Computerwelt der späten Sowjetunion. – April 1982 in Luchowka: Ein Lehrer überprüft die Testergebnisse.

(Foto: ullstein bild)

Selten geht es in der Gegenwartsliteraur so witzig und durchtrieben zu: In seinem Roman "Dunkle Zahlen" erzählt Matthias Senkel über die Computerwelt der späten Sowjetunion.

Aus dem Cover seines Buches ist der Autor verschwunden. Den Verlagsnamen hat er mit auf die hintere Umschlagseite genommen. Die schwarzen Buchstaben des Titels "Dunkle Zahlen" auf weißem Grund sehen so aus, als wären sie am liebsten ein Rebus. Im Innern des Buches und in der hinteren Umschlagklappe taucht der Autor dann doch auf, er heißt Matthias Senkel, ist 1977 in Greiz in Thüringen geboren und lebt in Leipzig. Aber er will das Buch nicht geschrieben, sondern nur übersetzt haben, offenkundig aus dem Russischen.

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