DebattePositives Pack

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Werden wie Pegida - Braucht es einen linken Populismus?
Werden wie Pegida - Braucht es einen linken Populismus? John MacDougall/AFP

Die Zeiten erfordern eine gute, eine linke Variante des Populismus, sagen jetzt viele. Stimmt das? Und kann das überhaupt funktionieren?

Von Jens Bisky

Das Wort "Populismus" diente lange Jahre mal der Verwarnung, mal der Herabsetzung des politischen Gegners. Es artikulierte den Vorwurf, da verstoße jemand gegen die guten demokratischen Sitten, da werde an den Grenzen des Zulässigen operiert. Das hat das Entstehen populistischer Bewegungen, den Aufstieg populistischer Parteien überall in Europa nicht verhindert. Im Gegenteil. Sie bezogen ihre Kraft auch aus der Ablehnung, die ihnen entgegenschlug. So wuchsen die Teilnehmerzahlen der Dresdner Abendspaziergänge "patriotischer Europäer" mit und dank der Empörung über Pegida. Und kaum hatte Sigmar Gabriel die Hetzer von Heidenau "Pack" genannt, trugen sie das Wort wie ein Ehrenzeichen vor sich her: "Wir sind das Pack".

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