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Anti-Oscar:Will Smith kassiert "Goldene Himbeeren" für "After Earth"

Will Smith

US-Star Will Smith im Jahr 2007.

(Foto: dpa)

Zweifelhafte Ehre: Will Smith und sein Sohn Jaden haben gleich drei "Goldene Himbeeren" für ihren Film "After Earth" einstecken müssen. Der Preis prämiert alljährlich die schlechtesten Filmleistungen Hollywoods. Und die Smiths sind nicht die Einzigen, die diesmal Spott ernten.

Am Vorabend der "Oscars" sind die Schauspieler Will und Jaden Smith dreifach ausgezeichnet worden. Sie erhielten für den Science- Fiction-Film "After Earth" drei "Razzies", Kurzform für "Golden Raspberry", die "Goldene Himbeere". Vater und Sohn wurden zum schlechtesten Leinwandpaar, sowie zum schlechtesten Hauptdarsteller und Nebendarsteller gekürt. Auch für die Komödie "Movie 43" gab es drei Himbeer-Trophäen in den Sparten schlechtester Film, Drehbuch und Regie.

Komiker Tyler Perry holte mit seiner Frauenrolle in "A Madea Christmas" die Auszeichnung als schlechteste Hauptdarstellerin. Perry ersparte damit Stars wie Halle Berry und Naomi Watts, die ebenfalls nominiert waren, den Spott. Kim Kardashian kann sich über die Anti-Trophäe für ihre Nebenrolle in "Tyler Perry's Temptation" ärgern. Verkündet wurden die Schmähpreise in einem Büro in Hollywood, das nahe dem Dolby-Theatre liegt - dort, wo die Oscars vergeben werden.

Die Nominierten blieben den 34. Razzie Awards erwartungsgemäß fern. Eine Ausnahme machten im Jahr 2005 "Catwoman" Halle Berry und Sandra Bullock, die 2010 unter lautem Applaus auf die Bühne trat, um sich dem Spott für "Verrückt nach Steve" persönlich zu stellen.

Die "Razzies" wurden 1980 von dem Cineasten John Wilson als Gegenstück zur glanzvollen Oscar-Verleihung ins Leben gerufen. Dem Verband gehören etwa 800 Kinofans an.

© SZ.de/dpa/fran
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