12. Berlin Biennale:Eine Kampfansage

Lesezeit: 4 min

12. Berlin Biennale: Die Haltung der Figur mit erhobenen Händen erhält im Licht der "Black Lives Matter"-Proteste eine neue Lesart: Noel W Anderson, "Hood Dreams (Motorhaubenträume)" (2019-2021).

Die Haltung der Figur mit erhobenen Händen erhält im Licht der "Black Lives Matter"-Proteste eine neue Lesart: Noel W Anderson, "Hood Dreams (Motorhaubenträume)" (2019-2021).

(Foto: Foto: Berlin Biennale)

Die 12. Berlin Biennale wird von dem Künstler Kader Attia kuratiert, der das "Reparieren" zur grundlegenden Philosophie erklärt hat. Und er zielt schwer aufs Politische.

Von Kito Nedo

"Exile Is a Hard Job". Dieser in roten Lettern groß an die Wand geschriebene Satz ist das Erste, was die Besucher der 12. Berlin Biennale in den Kunst Werken (KW) in Berlin-Mitte zu sehen bekommen. Er gehört zu einer Installation der türkischen Künstlerin Nil Yalter. Angesichts der vielen Geflüchteten aus der Ukraine, die täglich in der deutschen Hauptstadt eintreffen, erfährt die Installation aus Fotografien, Zeichnungen und Video, die ursprünglich 1983 entstand, eine aktuelle Lesart.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Elternschaft
Mutterseelengechillt
Medizin
Ist doch nur psychisch
Morning in our home; alles liebe
Beziehung
Wenn der einseitige Kinderwunsch die Beziehung bedroht
Porsche-Architektur
Willkommen im schwäbischen Valley
Digitalisierung
KI, unser Untergang?
Zur SZ-Startseite