Ewiges Problem: Die Jobwelt ist ungerecht

Szenario: Ihr Chef verbucht alle Erfolge für sich - alle Fehler schiebt er Ihnen in die Schuhe. Weil Sie sich als Teamplayer sehen, akzeptieren Sie das. Als es aber um die nächste Beförderung geht, zieht Ihr Vorgesetzter einen Kollegen vor, der sich vor allem durch Faulheit und kleine Intrigen in den Vordergrund gedrängt hat. Ihr Chef spricht von Teamarbeit - und verhält sich selbst genau gegensätzlich.

Überlebenstipps: Überall in der Geschäftswelt sagen Menschen das eine und tun das andere. Das gilt besonders, wenn es um Teamarbeit geht. So wichtig sie auch sein mag, in einer Wettbewerbssituation rückt sie in den Hintergrund.

Kennen Sie Ihre Ziele - und die der anderen Richten Sie alle Ihre Handlungen nach Ihren Zielen aus - auch im Team. Ihre Mitstreiter machen Sie zu guten Teamplayern, indem Sie ihnen das Gefühl geben, zu bekommen, was sie wollen. Eigennutz ist der verlässlichste Motivator: Lassen Sie Ihre Mitstreiter wissen, was für sie bei erfolgreicher Arbeit rausspringt.

Reden Sie mit Vorgesetzten Der tägliche Klatsch mit den Kollegen bringt Sie nicht weiter - das persönliche Gespräch mit Ihren Vorgesetzten schon. Wer weiß, was Sie über die Chefs lernen können -und umgekehrt.

Lassen Sie sich nicht in die Karten schauen Holen Sie sich so viele Informationen wie Sie können, aber geben Sie sie sparsam wieder heraus. Wer das letzte Ass aus dem Ärmel schüttelt, ist immer im Vorteil.

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14. Mai 2010, 14:172010-05-14 14:17:00 © sueddeutsche.de