Kleiderordnung:Sommersünden im Büro

Endlich Sommer! Doch ob in Südkorea oder in Deutschland, derzeit mehren sich die Beschwerden über zu leicht bekleidete Kollegen. Die peinlichsten Ausrutscher - und wie man sie am besten umgeht.

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Endlich Sommer! Doch ob in Südkorea oder in Deutschland, derzeit mehren sich die Beschwerden über zu leicht bekleidete Kollegen. Die peinlichsten Ausrutscher - und wie man sie am besten umgeht.

Fast drei Viertel der Büroangestellten in Südkorea sehen sich durch zu sexy Kleidung von Kolleginnen erheblich irritiert. Sie fühlten sich unbehaglich, wenn die Frau am nächsten Schreibtisch zu viel Bein zeigt oder ....

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... ein zu weit ausgeschnittenes Dekolleté, gestanden die Männer in einer Umfrage. 56 Prozent der Befragten nannten Miniröcke als besonders aufreizenden Störfaktor. Auch zu tief sitzende Hosen oder hochhackige Schuhe erregten Anstoß.

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Südkoreanische Frauen stören sich laut der Studie eher an Flecken auf Hemd oder Krawatte ihrer Kollegen. Auch in Deutschland kehrt derzeit endlich ein wenig Sommer ein - auch im Büro. Eine gute Gelegenheit also, den Krawattenzwang einfach auszusetzen?

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Bloß nicht, sagen die Benimmexperten. Sie warnen regelmäßig davor, im Sommer zu locker am Arbeitsplatz zu erscheinen. Eine behaarte, nackte Brust ist bei Männern ebenso tabu wie zur Schau gestellte Wadeln - dabei haben diverse Modedesigner durchaus bürotaugliche kurze Anzughosen im Angebot.

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Auch bei kurzärmeligen Hemden scheiden sich die Geister. "Furchtbar", lautet das Urteil von Alexander Freiherr von Knigge. In verschiedenen Bankhäusern seien diese allerdings erlaubt, berichten Angestellte. Insgesamt aber geht in der Wirtschaftskrise der Trend zu mehr Seriosität: Korrekte Kleidung gilt als Zeichen dafür, dass man den Beruf ernst nimmt.

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Nackte Männerfüße in Sandaletten oder Badelatschen will dagegen niemand sehen, lernt man auf der Homepage knigge.de. "Städter sollten sich unbedingt die Kombination Shorts, Sandale, Herrensocke verkneifen", heißt es dort weiter. Auch Muskelshirts seien inakzeptabel.

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Nicht nur in Südkorea, auch in Deutschland sollten sich Frauen trotz tropischer Temperaturen im Büro nicht zu unbekleidet zeigen. Als absolut tabu gelten Tops mit Spaghettiträgern und solche, die bauchfrei sind - "egal wie der Bauch aussieht", sagt Alexander Freiherr Knigge.

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Ein hervorblitzender Stringtanga kann auch hierzulande gewaltig stören. Wer zu sexy wirkt, dem wird schnell weniger Kompetenz zugeschrieben, wissen Experten. "Als Frau müssen Sie ihrem Gegenüber eine Chance geben, dass er Ihnen ins Gesicht schauen kann", sagt Stilexpertin Elisabeth Bonneau. Deshalb: "Möglichst wenig Haut!"

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Auch zu enganliegende Kleidung sollte man im Sommer lieber vermeiden - vor allem weil dann sämtliche Feuchtgebiete schnell sichtbar werden. Und die Kollegen sollen sich doch auch ein wenig über das bisschen Sommer freuen dürfen.

(sueddeutsche.de/AFP/af/lala)

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