Dresscode im JobImmer nur Schwarzweiß?

Black Tie, Casual oder Semi-Formal: Wer die Kleiderordnung des Geschäftslebens beherrscht, kann entspannter arbeiten. Doch welcher Dresscode gilt für welche Situation? Ein Überblick.

Smart Casual, Morning Dress, Black Tie - viele Begriffe bestimmen die Kleiderordnung im Beruf und bei geschäftlichen Veranstaltungen. Stilbewusste sollten sie entschlüsseln können und einige wichtige Regeln beherzigen. "Generell gilt: Je höher die Position, desto dunkler der Anzug", sagt Carolin Lüdemann, Business-Coach aus Stuttgart und Mitglied des deutschen Knigge-Rates. Die Farbe spiele bei der Kleidung eine große Rolle. Mit Schwarz ist der Stilbewusste jedoch nicht immer gut beraten. "Diese Farbe hat eine distanzierende Wirkung." Im Business-Bereich eignen sich als Anzugfarben Dunkelblau, Dunkelgrau und Anthrazit oder der Nadelstreifen. Dazu gehört ein helles Hemd. Als klassische Krawattenfarben haben sich Hellblau und Dunkelrot durchgesetzt. Generell gilt: nicht mehr als zwei Farben und drei Muster kombinieren. "Schon die Krawatte kann ein solches Farbschema sprengen", warnt Lüdemann. Hier die wichtigsten Dresscodes im Überblick:

Casual

Der Herr trägt Jeans und Poloshirt und ergänzt das eventuell mit einem Jackett - elegante Freizeitkleidung also. "Die Krawatte kann getrost im Schrank bleiben", sagt Lüdemann. Die Damen können frei kombinieren aus Rock, Jeans und Shirt oder Pullover.

Im Bild: Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg, "casual" gekleidet.

Bild: ddp 4. November 2011, 18:162011-11-04 18:16:00 © SZ vom 23.10.2010/holz