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Cybermobbing in der Schule:Die Täter sind identifizierbar

Eine wichtige Forderung an Eltern und Lehrer besteht darin, sich über die Möglichkeiten des Kontakts, der Kommunikation und der Gefahren der sozialen Netzwerke zu informieren. Erst dann ist es möglich, Jugendliche über die Gefahren des Internets aufzuklären sowie ein respektvolles und klares Konfliktmanagement zu entwickeln.

Aufklärung durch Öffentlichkeit

Bei offensichtlichem Cybermobbing aber muss Öffentlichkeit herstellt werden, wobei Jugendliche, Eltern und Lehrer beteiligt werden sollten. Es empfiehlt sich, die Polizei mit einzubinden, wenn sich über Cybermobbing Straftatbestände wie Nötigung, Beleidigung, Bedrohung oder üble Nachrede ergeben. Viele jugendliche Nutzer wissen gar nicht, dass über den sogenannten elektronischen Fingerabdruck auch die Möglichkeit besteht, über den Provider die IP- Adresse des Senders zu identifizieren.

Ziel des klinischen Aufenthalts ist es, Kinder wieder in ihr Leben zurückzuführen. Klara ist heute wieder zu Hause. Es geht ihr besser, bald soll sie wieder in ihre Schule gehen. Aber sie wird noch lange eine Nachbehandlung brauchen.

© SZ vom 16.04.2011/holz

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