Sterbehilfe:Ein langsames Ersticken

Helmut Feldmann

Helmut Feldmann leidet an einer Lungenkrankheit, bei der immer weniger Sauerstoff in die Blutbahn gelangt. Er ist austherapiert und weiß, was das heißt.

(Foto: Ralf K. Braun)

Helmut Feldmann weiß, dass sein Tod qualvoll sein wird. Und seine Tochter weiß es auch. Vor Gericht kämpfen sie für sein Recht auf Sterbehilfe. Von einem, der bestimmen will, wie seine Geschichte endet.

Von Michaela Schwinn

Seine Krankheit ist wie ein Monster, sie lauert. Manchmal versteckt sie sich, manchmal kommt sie nur kurz. Dann aber gibt es Tage, an denen fällt sie über ihn her und lässt ihn nicht los. Es fühlt sich an, als würde ihm jemand die Kehle zudrücken, sagt Helmut Feldmann. An diesen Tagen hätte er gerne eine Pistole. "In den Mund und abgedrückt", sagt er. "Aus, vorbei."

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Die Ärzte
"Dunkel" von "Die Ärzte"
Ihre eigene, kleine Bundesprüfstelle
Sigrid Nunez: "Was fehlt dir?"
Traurig im Superlativ
alles liebe
Psychologie
"Paare sind glücklicher, je mehr Übereinstimmungen es gibt"
Portrait of Peter Handke after Nobel award; Peter Handke im Interview
SZ-Magazin
»Ich bin geächtet«
Anna Wilken
Kinderwunsch
"Da schwingt immer mit: Ich bin selbst schuld"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB