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Stadtentwicklung:Grün kühlt

Germany Munich view of English Garden with skyline in the background seen from Monopteros PUBLICATI

Schön und nützlich: In München kühlen die Bäume des Englischen Gartens die Innenstadt. Wo genau die Kaltluftschneisen verlaufen, untersuchen Wissenschaftler mithilfe von Nebelmaschinen.

(Foto: Imago Images)

Bäume, Parks und bepflanzte Dächer können in überhitzten Metropolen die Temperatur deutlich senken. Viele Städte setzen daher auf mehr Natur, haben aber schon wieder ein neues Problem: Wo soll das Wasser für die Anlagen herkommen?

Hauswände, die Hitze abstrahlen wie ein geöffneter Backofen, flimmernde Heißluft über dem Asphalt in den Straßenschluchten, gelb vertrocknete Rasenflächen und verdorrte Büsche in den Stadtparks. So könnte es in deutschen Städten künftig öfter aussehen. Denn Klimaforscher sagen steigende Temperaturen und längere Trockenperioden infolge des Klimawandels voraus. Und die machen Städten stärker zu schaffen als dörflich geprägten Regionen. Weil sie dicht bebaut und mit Straßen, Plätzen und Bürgersteigen versiegelt sind, sodass sich die Hitze staut.

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