In Schweden entscheidet jede Kommune selbst, wie hoch die Grundsicherung unterm Strich ausfällt. Das Gesetz schreibt aber vor, dass die Sozialhilfe angemessen sein muss und benennt einen Leistungskatalog inklusive Kleidung, Essen und Fernsehen.

Der nationale Standard liegt bei 2800 Kronen, das sind ein wenig mehr als 300 Euro. Mietzuschüsse kommen dann dazu - deswegen fallen die Leistungen je nach Wohnort sehr unterschiedlich aus. Jeder Satz wird individuell berechnet. Die Schweden schreiben einen Brief an die Kommune, in dem sie ihren Bedarf erklären.

Bild: AFP 27. September 2010, 10:582010-09-27 10:58:20 © sueddeutsche.de/bbr/kläs/old/ghe/tu.