Visionäre Film-Gadgets – "Star Wars" und die Video-Hologramme

"Ich kann das nicht mehr ansehen", sagt Obi-Wan Kenobi in der Episode III, als er Darth Vader einige Jedis töten sieht - und das in 3-D, hautnah per Hologramm. Chefs der großen Unterhaltungselektronik-Konzerne würden wohl nur allzu gerne einem Bösewicht bei der Verrichtung seines Brotjobs in 3-D zusehen, wäre nur diese Hologramm-Technik verfügbar.

Hologramme tauchen bereits in der ersten Star-Wars-Triologie auf, inzwischen finden sie langsam ihren Weg in die Realität: Eine britische Firma hat beispielsweise ein holographisches Projektorensystem entwickelt, das bis zu 100 Meter hohe Figuren abbilden kann. CNN ließ in seiner Berichterstattung zur US-Wahl 2008 Moderatoren als Hologramm erscheinen. Forscher der Universität Arizona basteln an einem holographischen Kommunikationssystem.

So erscheint uns vielleicht künftig nicht Darth Vader auf dem Bürotisch, dafür aber der Chef, um uns ohne sein Büro verlassen zu müssen Belehrungen in 3-D zu geben.

Bild: AP 31. August 2011, 18:102011-08-31 18:10:33 © sueddeutsche.de/Johannes Kuhn und Mirjam Hauck/holz/gba