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Stiftung Warentest prüft Tablets:Samsung Galaxy Note besser als iPad 3

Apples iPad ist zwar das meistverkaufte Tablet. Das beste ist es allerdings nicht, urteilt die Stiftung Warentest. Insgesamt 14 Flachcomputer haben die Prüfer unter die Lupe genommen.

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Stiftung Warentest prüft Tablets:Samsung Galaxy Note 10.1.

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Quelle: AP

Bei Tablets ist das iPad von Apple nach Ergebnissen der Stiftung Warentest nicht mehr die erste Wahl. Geräte mit dem Betriebssystem Android seien oft günstiger und würden "immer attraktiver", lautet das am Donnerstag veröffentlichte Urteil der Zeitschrift test.

Bestes Tablet ist der Einschätzung zufolge das Samsung Galaxy Note 10.1, dicht gefolgt von Apples iPad 3. Unter den kleineren Tablets liegen laut test das Google Nexus 7 und das Toshiba AT270-101 vorn. 

Die Stiftung Warentest nahm 14 Tablets unter die Lupe und prüfte Funktionen, Handhabung, Bildschirm, Akku, Vielseitigkeit und Ausstattung.

Die Ergebnisse in Bildern:

Platz 1 belegt das Samsung Galaxy Note 10.1. mit einer Gesamtnote von 1,9 (gut). Die Tester loben das gute, sehr helle Display, den guten Akku und die gute Synchronsation per Cloud und PC-Programm. Außerdem sei das Tablet sehr gut zum Mailen und Surfen geeignet. Das Samsung Galaxy Note 10.1. ist ab 550 Euro im Handel erhältlich

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Stiftung Warentest prüft Tablets:Apple iPad 3

Apple CEO Cook speaks during an Apple event as he introduces the new iPad  in San Francisco

Quelle: REUTERS

Platz 2 nimmt Apples iPad 3  mit einer Note von 2,0 ein. Getestet wurde die Wifi Cellular-Version mit 64 GB. Auch bei diesem Gerät loben die Tester das helle, besonders hochauflösende Display mit großem Blickwinkel und die sehr gute Synchronsiation. Bei der Unterkategorie "Vielseitigkeit" muss sich das iPad allerdings mit einer befriedigenden Note (2,7) zufriedengeben. Auch merken die Tester negativ an, dass der Speicher nicht erweiterbar ist. Das iPad 3 gibt es ab 740 Euro zu kaufen.

Mittlerweile sind mit dem iPad Mini und dem iPad 4 zwei neue Apple-Tablets auf dem Markt, die die Stiftung Warentest nicht getestet hat.

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Stiftung Warentest prüft Tablets:Asus Transformer Pad Infinity TF700T

Asus Trasformer Pad Infinity TF700T

Quelle: Asus

Das Asus Transformer Pad Infinity TF700T erreicht mit der Note 2,1 den dritten Platz. Das optionale Tastatur-Dock mache das Tablet zu einer Art Netbook. Zudem gefällt den Testern das helle, hochauflösende Display und der gute Akku. Schlecht seien hingegen die Lautsprecher des Geräts. Derzeit ist es von 560 Euro aufwärts an im Handel erhältlich.

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Stiftung Warentest prüft Tablets:Fujitsu Stylistic M532

Fujitsu Stylistic M532

Quelle: Fujitsu

Eine Gesamtnote von 2,2 erreicht Fujitsu mit dem Stylisitic M532. Lobenswert werden im Testbericht das robuste, sehr helle Display und die guten Akkulaufzeiten erwähnt. Negativ fiel den Testern auf, dass das Gerät nur über die Cloud mit anderen Geräten synchronisiert werden kann. Der Tablet-Computer kostet derzeit 480 Euro.

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Stiftung Warentest prüft Tablets:Acer Iconia Tab A701

iconia tab acer

Quelle: Acer

Das Acer Iconia Tab A701 ist wegen eines speziellen Programms vor allem gut zum Drucken geeignet. Außerdem sei der Akku im Test positiv aufgefallen. Zudem sei das 600 Euro teure Acer-Tablet gut verarbeitet, aber auch recht schwer und unhandlich.

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Stiftung Warentest prüft Tablets:Sony Xperia Tablet S

Sony Xperia Tablet S

Quelle: Sony

Sony landet mit dem Xperia Tablet S auf dem sechsten Platz (Note: 2,4). Lobenswert findet die Stiftung Warentest den Akku des Geräts und das helle Display, das aber sehr kratzempfindlich sei. Sonys Tablet-Computer kostet derzeit 500 Euro.

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Stiftung Warentest prüft Tablets:Toshiba AT300-101

ToshibaAT300-101

Quelle: Toshiba

Das Toshiba AT300-101 schneidet mit der Gesamtnote 2,4 ab. Es sei sehr gut verarbeitet, loben die Produkttester. Negativ bewertet wurden die schwachen Lautsprecher, der Akku schneidet lediglich befriedigend ab. Das AT300-101 ist ab einem Preis von 380 Euro erhältlich.

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Stiftung Warentest prüft Tablets:Lenovo IdeaTab A2109

Lenovo IdeaTabA2109

Quelle: Lenovo

Das IdeaTab A2109 von Lenovo überzeugt die Tester vor allem wegen seines 22,5 Zentimeter großen Bildschirms und seines günstigen Preises. Es ist für knapp unter 300 Euro im Handel erhältlich. Mit einer Gesamtnote von 2,5 schnitt das Tablet gerade noch "gut" ab. Verbesserungswürdig seien die Kamera und der eingebaute Lautsprecher, kritisiert die Stiftung Warentest.

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Stiftung Warentest prüft Tablets:Archos 97 Carbon

Archos carbon 97

Quelle: Archos

Am Archos 97 Carbon bemängeln die Tester die geringe Displayauflösung von nur 1024 mal 768 Bildpunkten bei einer Bildschirmdiagonale von 24 Zentimetern. Die Akkuleistung sei befriedigend, außerdem hebt die Stiftung hervor, dass das Gerät über einen Steckplatz für microSD-Karten und einen Micro-USB-Anschluss für den PC verfügt. Das Archos-Testgerät erhält die Gesamtnote 2,9 und belegt damit den letzten Platz im Ranking der Geräte mit einer Größe zwischen 8,9 und 10,1 Zoll. Es kostet im Handel derzeit abhängig von der Ausstattung circa 230 Euro.

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Stiftung Warentest prüft Tablets:Google Nexus 7

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Quelle: AP

Den ersten Platz in der Kategorie von 6,9 Zoll bis 8,0 Zoll Bildschirmgröße belegt das Nexus 7 von Google. 199 Euro kostet der 17,4 Zentimeter große Tablet-Computer, der im Test die Note 2,4 erhielt. Pluspunkte sind der gute Akku, die gute Benutzbarkeit und das aktuelle Android-Betriebssystem. Negativ fielen den Testern unter anderem der nicht erweiterbare Speicher und die fehlende Software zur lokalen Synchronisation auf.

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Stiftung Warentest prüft Tablets:Toshiba AT270-101

Toshiba at270-101

Quelle: Toshiba

Ebenfalls mit der Note 2,4 schneidet das 19 Zoll große Toshiba AT720-101 ab. Es kostet 550 Euro und bietet dafür ein sehr kontrastreiches Bild. Schlecht sei hingegen die Soundqualität, der Akku sei allenfalls befriedigend.

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Stiftung Warentest prüft Tablets:Samsung Galaxy Tab 2 7.0

Samsung, Nook Kindle-Killers Surpass Amazon: Product Review

Quelle: Bloomberg

Samsungs Galaxy Tab 2 7.0 (GT-P3100) landet mit der Gesamtnote 2,5 auf dem dritten Platz der kleineren Tablets. Das Gerät sei sehr gut für die Bearbeitung von E-Mails geeignet. Das Display sei hingegen zu dunkel, die Akkuleistung nur befriedigend. Abhängig vom Speicherplatz kostet es von 315 Euro bis 400 Euro.

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Stiftung Warentest prüft Tablets:Intenso 8 Tab 804

Intenso 8 Tab 804

Quelle: Intenso

Das Intenso 8″ Tab 804 erhält von der Stiftung Warentest nur die Endnote 3,7. Ein schwaches Display, eine geringe Auflösung und eine geringe Rechenleistung konnten die Tester neben weiteren Mängeln nicht überzeugen. Das Tablet mit einer Bildschirmdiagonalen von 20,2 Zentimetern gibt es dafür schon ab 129 Euro zu kaufen.

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Stiftung Warentest prüft Tablets:Odys Neo X8

Odys Neo X8

Quelle: Odys

Mit der Note 3,7 schneidet das Odys Neo X8 ab genauso schlecht ab. Das Tablet verfüge weder über ein ausreichend auflösendes Display, noch reiche die geringe Rechenleistung für Videos oder 3-D-Spiele. Zudem sei auch der Akku schwach, urteilt die Stiftung Warentest. Mit einem Preis von 150 Euro ist es auch noch teurer als vergleichbare Produkte mit ähnlicher Leistung.

© Süddeutsche.de/pauk/mri
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