Nürnberg:Das Christkind lädt ein

Nürnberg: Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause ist es wieder soweit: Am Freitag hat der berühmte Christkindlesmarkt eröffnet.

Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause ist es wieder soweit: Am Freitag hat der berühmte Christkindlesmarkt eröffnet.

(Foto: Daniel Karmann/dpa)

Fanfarenstöße, Chorgesang und - endlich wieder - Auftritt des Christkinds: Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause hat am Freitagabend der weltberühmte Christkindlesmarkt in Nürnberg begonnen. Von der Empore der Frauenkirche am Hauptmarkt aus eröffnete das Nürnberger Christkind Theresa Windschall den Markt in seinem Kostüm mit goldenen Flügeln, Krone und blonder Lockenperücke. Etwa 20 000 Besucherinnen und Besucher wurden dazu erwartet.

Es ist die zweite Saison für Theresa Windschall als Christkind, doch im vergangenen Jahr gab es pandemiebedingt keine großen Veranstaltungen, die wenigen Besuche und Begegnungen fanden hauptsächlich im Freien statt. Heuer soll das anders sein. "Ich umarme in diesem Jahr jeden, der das möchte. Ich will nicht überlegen müssen, ob ich die demente Oma drücken oder ein Kind an die Hand nehmen darf", sagte Windschall kürzlich der Nürnberger Zeitung.

Nürnberg: Mit dem feierlichen Prolog hat das Nürnberger Christkind Teresa Windschall auf der Empore der Frauenkirche den Nürnberger Christkindlesmarkt eröffnet.

Mit dem feierlichen Prolog hat das Nürnberger Christkind Teresa Windschall auf der Empore der Frauenkirche den Nürnberger Christkindlesmarkt eröffnet.

(Foto: Daniel Karmann/dpa)

Zusammen mit dem Dresdner Striezelmarkt ist der Nürnberger Christkindlesmarkt einer der ältesten Weihnachtsmärkte Deutschlands. 1628 wurde er erstmals schriftlich erwähnt, seine Wurzeln reichen vermutlich noch weiter zurück. 2020 und 2021 hatte die Stadt den Weihnachtsmarkt wegen der Corona-Pandemie absagen müssen. Der Christkindlesmarkt eröffnet traditionell am Freitag vor dem ersten Advent und geht bis Heiligabend. 2019 zog er rund zwei Millionen Gäste aus aller Welt an. Auch in diesem Jahr könnten der Stadt zufolge ähnlich viele Besucher kommen.

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