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Landkreis Ebersberg:Zweijähriger büxt nachts aus - um Feuerwehr zu besuchen

Feuerwehr

Ein kleiner Junge mit Feuerwehrhelm und Jacke sitzt neben zwei älteren Männern auf einer Bank (Symbolbild).

(Foto: Jochen Lübke/dpa)

Mit Kuscheltier und Trinkflasche machte sich der Junge auf den Weg. Zur Feuerwehr schaffte er es nicht, aber immerhin zur Polizei.

Es ist eine Horrorvorstellung für Eltern: Man bringt das Kind ins Bett, wartet bis es schläft - und morgens ist das Bett leer. Ganz so schlimm hat es die Eltern eines zweijährigen Jungen aus Egmating bei Ebersberg nicht erwischt - ihr Sohn wurde zurückgebracht, bevor eine Suchaktion losging.

Was ist passiert?

Gegen 2.30 Uhr ist der Junge aus seinem Gitterbett geklettert und hat sich - ausgestattet mit Kuscheltier und Trinkflasche - auf den Weg zu seinen Helden bei der Feuerwehrwache gemacht. Angekommen ist er dort allerdings nicht, wie die Polizeiinspektion Ebersberg berichtet.

Einem Mann ist der Kleine aufgefallen, der da so allein unterwegs war, er rief die Polizei. Trotz seiner gerade mal zwei Jahre konnte der Junge die Beamten zum Haus seiner Eltern zurücklotsen, berichten die Polizisten. Dort wurde er den erschrockenen Eltern übergeben. "Der Junge ist in seiner Berufswahl nunmehr zwischen Feuerwehr und Polizei hin und her gerissen", heißt es am Ende der Mitteilung.

© SZ.de/infu
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