HochwasserSiebtes Todesopfer nach Flutkatastrophe in Niederbayern

Bagger schieben meterhohen Unrat weg. Menschen schippen Schlamm und Taucher sind in noch immer überfluteten Kellern in Niederbayern unterwegs.

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Das große Aufräumen in Simbach am Inn: Zwei Tage nach der verheerenden Flutkatastrophe sind die Menschen dabei, sich einen Überblick über die Schäden zu verschaffen.

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Mit Hilfe von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk räumen Einwohner der überfluteten Orte im Landkreis Rottal-Inn ihre Straßen und Häuser frei, die ein stinkender Schlamm überzieht. Darunter kommt das Ausmaß des Schadens zum Vorschein: Allein im Landkreis Rottal-Inn wird er auf einen dreistelligen Millionenbetrag beziffert.

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Ohne schweres Gerät geht allerdings nicht: Ein Schaufelbagger häuft den Schlamm und Unrat von der Straße auf.

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Der heftige Regen, der am Mittwoch unvermittelt über die Gegend hereingebrochen war, hat zwar aufgehört. Doch für die Aufräumarbeiten ist das nicht unbedingt günstig. Auch weiterhin sagt der Deutsche Wetterdienst schwere Regenfälle voraus.

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"Das Problem ist, dass der Schlamm rasch abgeräumt werden muss. Wenn er einmal getrocknet ist, wird er steinhart", erklärt ein Sprecher des Technischen Hilfswerks. Hier in einer Bäckerei stapeln sich verschlammte Tassen und Teller.

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Neben dem Kampf gegen die Zeit deuten sich weitere Probleme an: "Das Wichtigste ist heute, eine flächendeckende Trinkwasserversorgung und das Straßennetz wiederherzustellen", sagte eine Sprecherin des Landratsamtes Rottal-Inn.

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In den am schwersten betroffenen Städten Simbach am Inn, Triftern und Tann war stellenweise die Wasserversorgung ausgefallen. Die Behörden mahnten die Einwohner, Trinkwasser vor dem Verbrauch abzukochen. Zumindest die Stromversorgung war am Morgen aber fast flächendeckend wieder intakt.

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Nachdem sich die Zahl der Todesopfer am Nachmittag auf sieben erhöht hat, gab es am Freitagabend auch noch eine gute Nachricht: Es werden keine Menschen mehr vermisst.

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