Hilpoltstein:Rücksicht auf Igel

Bis zu fünf Kilometer pro Nacht wandern Igelmännchen zurzeit, um ein Igelweibchen zu finden. Dabei überquerten die Tiere auch Straßen - was gefährlich für diese sei, teilte der Landesbund für Vogelschutz (LBV) am Dienstag mit. Igel könnten nur verschwommen sehen und bemerkten ein Auto oft zu spät. Bei Gefahr rollten sie sich außerdem am liebsten ein statt wegzulaufen. Der LBV ruft Autofahrerfahrer dazu auf, im Dunklen vor allem in Siedlungen langsam und vorausschauend zu fahren. Wer einen lebenden oder toten Igel findet, kann diesen online unter www.igel-in-bayern.de oder über die App "Igel in Bayern" melden. Die Beobachtungen helfen den Naturschützern, gefährliche Stellen für die Tiere festzustellen und Siedlungen igelfreundlicher zu gestalten.

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