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Großköllnbach:Namenspatron

Die neue Ringlstetter-Arena

Zehn Fassl Bier hat Hannes Ringlstetter investiert, damit der Sportplatz des SV Großköllnbach nach ihm benannt wurde. Zumindest kommt er damit billiger weg als der Versicherer Allianz, der für die Namensrechte an der FC Bayern-Arena viele Millionen blechen muss. Allerdings sind in Großköllnbach auf unabsehbare Zeit keine Bundesligaspiele zu erwarten. Der SV krebst in der Kreisklasse herum, was der Verein aber positiv bewertet: "Wir sind immerhin eine Klass' über der Hammelklass'." In der BR-Sendung "Ringlstetter" wurde der Deal am Donnerstag perfekt gemacht. Die Bezeichnung Arena klingt leicht überfrachtet, es "is hoid a Fuasboiblotz", sagte Ringlstetter. Aber es gibt eine Tribüne mit Biertischgarnituren, quasi als rustikales Pendant zu den Protz-Logen der Allianz-Arena. Schon im Dezember hatte Ringlstetter überlegt, die Namensrechte der Arena in Regensburg zu erwerben, für 340 Euro im Monat. Sofort meldeten sich die Großköllnbacher: 340 Euro im Jahr, lautete ihr Angebot. Überdies muss Ringlstetter Mitglied werden. "Kostet das nochmals was?", fragte er. "Selbstverständlich. Wos nix kost, taugt nix", argumentierten die Großköllnbacher. "Davon bin i eigentlich ausganga bei eich", seufzte Ringlstetter.

© SZ vom 15.05.2020 / hak

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