Do legst di nieda: Skurriles aus BayernEs steht eine Brücke im Nirgendwo

Ein Passfälscher, der glaubt, der April hätte mindestens 55 Tage, eine Brücke, die zu keiner Straße führt, und eine Kirche, die in der Frühlingssonne weggeschmolzen ist: In Bayern ist viel Skurriles passiert. Ungewöhnliche Meldungen aus dem Freistaat.

Ein Passfälscher, der glaubt, der April hätte mindestens 55 Tage, eine Brücke, die zu keiner Straße führt, und eine Kirche, die in der Frühlingssonne weggeschmolzen ist: In Bayern ist viel Skurriles passiert. Ungewöhnliche Meldungen aus dem Freistaat.

Kioske gibt es viele in Bayern, doch kaum einer ist so auffällig wie der Fliegenpilzkiosk in Regensburg. Das Stehcafé feiert in diesem Jahr seinen 60. Geburtstag. Mittlerweile ist die Bude sogar in die bayerische Denkmalliste aufgenommen worden. Sie sei "ein wichtiges Zeugnis der Wiederaufbauzeit nach dem Zweiten Weltkrieg", erläutert Beate Zarges vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege in München. Die Fertigbauweise sei charakteristisch für die damalige Zeit: kostengünstig und schnell. Ein Geschäftsmann aus Wangen im Allgäu hatte den Pilz 1952 für seine Milchprodukte entwickelt. Milchbars und Eisdielen boomten in der Nachkriegszeit. Mehr als 50 dieser Pilze wurden europaweit verkauft, der Verkaufsstand in Regensburg ist einer der wenigen, die es heute noch gibt.

Bild: dpa 18. April 2012, 11:442012-04-18 11:44:55 © Süddeutsche.de/dpa/dapd/tob