Bürgerentscheid zu Olympia 2022Argumente am Alpenrand

Umwelt, Verkehr, Tourismus: Was am Alpenrand für eine Münchner Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 2022 spricht - und was dagegen.

Umwelt, Verkehr, Tourismus: Was am Alpenrand für eine Münchner Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 2022 spricht - und was dagegen.

Sportstätten

Die Stadien, Pisten und Schanzen am Alpenrand sind großteils vorhanden. Der Eiskanal am Königssee wurde für die Weltmeisterschaft 2011 modernisiert, ebenso das Biathlonzentrum in Ruhpolding für die Welttitelkämpfe 2012. Die Abfahrtspisten in Garmisch-Partenkirchen wurden auch für die alpine WM 2011 auf den neuesten Stand des Rennsports gebracht. Und die dortige neue Großschanze ist seit Dezember 2007 in Betrieb. Sie kostete zwar viel mehr als geplant, ist aber architektonisch und sportlich weltweit angesehen. Dauerhaft neu gebaut werden müsste direkt daneben eine sogenannte Kleine Schanze. Weiter müssten für Snowboard und Skicross noch einige Pisten am Hausberg umgestaltet werden. Komplett als Provisorium entstünde in Ruhpolding ein Langlaufzentrum. Das Stadion auf einer Wiese unterhalb des Unternbergs soll 4000 Sitzplätze bieten, die Zahl der Stehplätze steht noch nicht fest. Trotz der modernen Sportstätten zeigt die Erfahrung: Die olympischen Standards für 2022 werden noch so manche Ertüchtigung nötig machen. Wie diese exakt aussehen und was sie kosten, ist derzeit noch nicht abzusehen.

Bild: dpa 6. November 2013, 10:492013-11-06 10:49:27 © SZ/afis