Brannenburg Flucht unter dem Güterzug

Zwei illegal eingereiste Flüchtlinge haben sich im Bahnhof des oberbayerischen Ortes Brannenburg im Inntal selbst der Bundespolizei gestellt. Nach Polizeiangaben vom Montag hatten sich die beiden Afrikaner in Bozen unten an einem Güterzug in der Nähe der Wagenräder versteckt und waren so über den Brenner und die österreichische Grenze nach Deutschland gelangt. Als sie glaubten, in München angekommen zu sein, sprangen sie vom Zug.

Doch die Männer waren erst in Brannenburg bei Rosenheim. Wegen der Kälte und ihrer Orientierungslosigkeit setzten sie am dortigen Bahnhof einen Notruf ab. Einer der Männer wurde noch am selben Tag nach Österreich geschickt. Auch der andere muss mit einer Ausreise aus Deutschland rechnen. Die Bundespolizei registriert nach eigenen Angaben zuletzt wieder mehr Flüchtlinge, die in Zügen aus Italien verborgen ins Land kommen.