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Bayern-Tipp:"Grün kaputt" in Beuerberg

"Grün Kaputt"

Die Verschandelung von Dörfern monierte Autor Dieter Wieland schon in den 80er-Jahren.

(Foto: Dieter Wieland/oh)

Schon in den frühen 80er-Jahren hat der Autor Dieter Wieland die Zersiedelung der Landschaft sowie die Verschandelung von Städten und Dörfern angeprangert. Seine Projekte wie etwa der Dokumentarfilm "Grün kaputt" (1983) haben bundesweit Aufsehen erregt. Die zugehörige Ausstellung lockte allein ins Münchener Stadtmuseum 40 000 Besucher. Vom Samstag an sind Teile der Ausstellung "Grün kaputt - Landschaft und Gärten der Deutschen", die Wieland zusammen mit Rüdiger Disko und Peter M. Bode entwickelt hat, im Pavillon des Klosters Beuerberg (Kreis Bad Tölz/Wolfratshausen) zu sehen (bis 24. Oktober, Mi-So 10-18 Uhr). "Die Ausstellung ist leider so aktuell wie damals. Ich bin betroffen, dass sich in 40 Jahren nichts geändert hat", sagt Wieland, der bei der Vernissage am Samstag (11 Uhr) anwesend sein wird. Organisiert wurde die Wiederauflage der Ausstellung vom Bund Naturschutz Bayern (BN) und vom Eurasburger Landtagsabgeordneten Hans Urban (Bündnis 90/Die Grünen).