Bad Grönenbach:Gutachten nach Nebelunfall dauert

Nach dem schweren Serienunfall mit sechs Toten in der Silvesternacht im Allgäu warten die Ermittler auf das Ergebnis eines Gutachtens. Der Sachverständige sei am Sonntag bis zum Nachmittag an der Unfallstelle an der Autobahn 7 bei Bad Grönenbach (Kreis Unterallgäu) gewesen, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Erste Ergebnisse werden in den nächsten Tagen erwartet. Angesichts des schweren Unfalls werde das erste Gutachten wohl schneller vorgelegt werden als in anderen Fällen. Auch die Frage, ob einer der beteiligten Fahrer alkoholisiert war, müsse noch geklärt werden.

Auf der A 7 waren am frühen Neujahrsmorgen drei Sattelzüge und neun Autos innerhalb kurzer Zeit in dichtem Nebel ineinander gefahren. Zunächst war es zu einem Unfall mit den drei Lastern und mehreren Autos gekommen. Danach fuhren zwei junge Autofahrer, 22 und 23 Jahre alt, in die Unfallstelle. Beide waren sofort tot. In dem Wagen des 22-Jährigen starben zudem vier Mitfahrerinnen im Alter von 15 bis 19 Jahren. Sie stammten alle aus Schwaben. Es wird vermutet, dass die beiden Fahrer angesichts des Nebels zu schnell gefahren sind und deswegen die Unfallstelle zu spät gesehen haben könnten. Zehn Menschen wurden bei dem Unfall teils schwer verletzt.

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