Vorstellung des neuen 7erBMW will mit Technik punkten

Äußerlich kommt der neue BMW 7er konservativ daher. Doch er verfügt über ein Technikarsenal, das zeigt, dass der Schritt zum autonomen Fahren nicht mehr groß ist.

Als 2013 die aktuelle S-Klasse von Mercedes auf den Markt kam, sah der BMW 7er plötzlich alt aus. Nicht unbedingt bezogen auf sein Aussehen, sondern eher wegen seiner technischen Dreingaben. Der große Mercedes konnte bereits vor zwei Jahren im Kolonnenverkehr selbständig die Spur halten, an unübersichtlichen Kreuzungen Unfälle vermeiden und sein Fahrwerk auf schlechte Straßenverhältnisse einstellen, bevor er diese überhaupt erreichte. Zu diesem Zeitpunkt war der 7er fünf Jahre auf dem Markt - und er hatte nichts von alledem.

Nun, da die S-Klasse ihrerseits schon zwei Jahre auf dem Markt ist, bietet sich BMW endlich die Chance, mit einem umfassenden Technikpaket zurückzuschlagen. Tatsächlich gibt es nun Bereiche, in denen der große Münchner dem noch größeren Stuttgarter eine Wagenlänge voraus ist.

Bild: Daniel Kraus; BMW Group 11. Juni 2015, 07:352015-06-11 07:35:42 © SZ.de/Press-Inform/Stefan Grundhoff/harl