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Spezialfahrzeuge:Werkeln in luftigen Höhen

Mit dem Ruthmann Steiger T 700 HF können Arbeiter auch zu extrem hoch gelegenen Arbeitsorten gelangen - und das mit einem Fahrzeug, das äußerst kompakte Maße aufweist.

Auf Baustellen sind mitunter ungewöhnliche Fahrzeuge unterwegs: riesige Kräne zum Beispiel, verschiedenartige Betonmischer und -pumpen, zahlreiche Bagger und Schaufellader. Alle drei Jahre präsentieren die Hersteller auf der Messe Bauma in München ihre Highlights - die nächste Schau ist für das Jahr 2022 geplant. Die Messeveranstalter hoffen, dass die Gesundheitsbehörden bis dahin die Corona-Pandemie in den Griff bekommen haben und die weltweit größte Baumaschinenmesse wie geplant stattfinden kann.

Hubsteiger ermöglichen das Arbeiten in großen Höhen.

(Foto: Ruthmann Steiger)

Die Firma Ruthmann aus der Stadt Gescher in der Nähe von Borken in Nordrhein-Westfalen, ein Spezialist für sogenannte Hubsteiger, wollte mit der Präsentation ihres neuen Modells so lange nicht warten. Vor Kurzem fuhren die Ruthmann-Leute den T 700 HF im Landschaftspark Duisburg auf, einem 180 Hektar großen Naherholungsgebiet rund um ein stillgelegtes Hüttenwerk. Da konnte der neue Hubsteiger dann zeigen, was er kann - unter anderem bringt er den Arbeitskorb am Ende des dreiteiligen Hubarms auf eine Arbeitshöhe von 70 Metern, zudem schafft er eine Reichweite von 41 Metern. Zusammengeklappt indes passt das Gerät auf einen kompakten Lastwagen mit etwas weniger als zwölf Metern Länge. Viele Unternehmen hätten genau nach einem solchen Fahrzeug verlangt, erzählten die Ruthmann-Entwickler, um damit beispielsweise in engen Innenstadtstraßen oder auf knapp bemessenen Baustellen arbeiten zu können.

© SZ vom 02.10.2020 / mvö
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