Renault Dezir Asphalt-Begierde

Flach, schnell, aufregend und natürlich elektrisch: Das Concept Car Renault Dezir ist ein faszinierender Ausblick auf das künftige Design der französischen Automarke.

Von Sebastian Viehmann

Leidenschaft, natürliche Formen, aufregende Linien: Renaults Design-Chef Laurens van den Acker, der bereits bei Mazda für aufregende Studien sorgte, dirigiert den französischen Autobauer in eine völlig neue Richtung. Einen ersten Vorgeschmack auf, das, was die Marke mit dem Rhombus bald auf die Straße schicken will, bietet nun der 4,22 Meter lange und nur 1,16 Meter hohe Zweisitzer Dezir.

Renault Dezir

Asphalt-Begierde

Gesprochen wird der Name wie das französische "Désir" - Begierde. "Die Kombination aus betont sinnlicher Formgebung und Elektroantrieb belegt, dass verführerische Autos sich mit fortschrittlichem Leichtbau und umweltschonender Technik vereinen lassen", heißt es bei Renault.

Der Dezir kauert dicht auf dem Asphalt, steht auf 21-Zoll-Rädern, zeigt dezent gewölbte Kotflügel und eine Front mit einem extrabreiten Lufteinlass, in dessen Mitte sich das Renault-Logo befindet. Die Fahrzeugflanken prägen glatte Flächen, die durch seitliche, gelochte Aluminiumpaneele durchbrochen werden. Lackiert ist der Dezir in kräftigem Rot, als Kontrast gibt es einen breiten weißen Streifen vor den hinteren Kotflügeln.

Die Prismen-förmigen Scheinwerfer haben gelochte Einfassungen. Ein Leuchtband mit integrierten Rückleuchten zieht sich über die komplette Heckpartie. Auch dort findet sich das Renault-Logo, dabei wird der Rhombus von hinten indirekt und effektvoll beleuchtet.

Im Innenraum gibt sich der Renault nicht minder dynamisch. Die Form der Fahrgastzelle erinnert an das Cockpit eines Kampfjets, der Wagen verfügt über zwei gegenläufig öffnende Flügeltüren. Kameras verschaffen dem Fahrer freie Rundumsicht nach hinten - eine Heckscheibe hat der Dezir nämlich nicht.

Im Inneren ist alles in weißem Leder gehalten, rote Armaturen und Zierteile bilden dazu einen warmen Farbkontrast. Um die Annäherung zwischen Pilot und Passagier zu erleichtern, sind die beiden Sitze in der Mitte miteinander verflochten. Auf einem zentralen Display kann der Fahrer alle wichtigen Informationen von der Navigation bis zur Anzeige der nächsten Stromtankstelle ablesen.

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