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Renault Dezir:Asphalt-Begierde

Flach, schnell, aufregend und natürlich elektrisch: Das Concept Car Renault Dezir ist ein faszinierender Ausblick auf das künftige Design der französischen Automarke.

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Renault Dezir

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Flach, schnell, aufregend und natürlich elektrisch: Das Concept Car Renault Dezir ist ein faszinierender Ausblick auf das künftige Design der französischen Automarke.

Leidenschaft, natürliche Formen, aufregende Linien: Renaults Design-Chef Laurens van den Acker, der bereits bei Mazda für aufregende Studien sorgte, dirigiert den französischen Autobauer in eine völlig neue Richtung. Einen Vorgeschmack auf, das, was die Marke mit dem Rhombus auf die Straße schicken will, bietet der 4,22 Meter lange und nur 1,16 Meter hohe Zweisitzer Dezir.

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Gesprochen wird der Name wie das französische "Désir" - Begierde. "Die Kombination aus betont sinnlicher Formgebung und Elektroantrieb belegt, dass verführerische Autos sich mit fortschrittlichem Leichtbau und umweltschonender Technik vereinen lassen", heißt es bei Renault.

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Der Dezir kauert dicht auf dem Asphalt, hat 21-Zoll-Räder, dezent gewölbte Kotflügel und eine Front mit einem extrabreiten Lufteinlass, in dessen Mitte sich das Renault-Logo befindet.

Die Fahrzeugflanken prägen glatte Flächen, die durch seitliche, gelochte Aluminiumpaneele durchbrochen werden.

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Lackiert ist der Dezir in kräftigem Rot, als Kontrast gibt es einen breiten weißen Streifen vor den hinteren Kotflügeln.

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Die Prismen-förmigen Scheinwerfer haben gelochte Einfassungen.

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Ein Leuchtband mit integrierten Rückleuchten zieht sich über die komplette Heckpartie. Auch dort findet sich das Renault-Logo, dabei wird der Rhombus von hinten indirekt und effektvoll beleuchtet.

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Im Innenraum gibt sich der Renault nicht minder dynamisch. Die Form der Fahrgastzelle erinnert an das Cockpit eines Kampfjets. Kameras verschaffen dem Fahrer freie Rundumsicht nach hinten, eine Heckscheibe hat der Dezir nämlich nicht.

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Der Innenraum ist in weißem Leder gehalten, rote Armaturen und Zierteile bilden dazu einen warmen Farbkontrast. Um die Annäherung zwischen Pilot und Passagier zu erleichtern, sind die beiden Sitze in der Mitte miteinander verflochten.

Auf einem zentralen Display kann der Fahrer alle wichtigen Informationen von der Navigation bis zur Anzeige der nächsten Stromtankstelle ablesen.

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Angetrieben wird der Dezir von einem 150 PS starken Elektromotor im Heck des Wagens. Das maximale Drehmoment beträgt 226 Nm. Von 0 auf  Tempo 100 rennt die Stromer-Studie in fünf Sekunden, die Beschleunigung von 0 auf 50 km/h ist schon nach zwei Sekunden absolviert. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 180 Km/h.

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Die Lithium-Ionen-Batterie verfügt über eine Kapazität von 24 Kilowattstunden, ist senkrecht hinter den Sitzen platziert und lässt sich auswechseln. Der Kraftspender ermöglicht laut Renault eine Reichweite von 160 Kilometern.

Die Kühlung erfolgt durch den gezielt zum Heck geleiteten Luftstrom und die seitlichen Lufteinlässe. Beim Bremsen gewinnt der Dezir Energie zurück und speist sie wieder in die Batterie ein.

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Bei der Konstruktion des Dezir haben die Ingenieur viel Wert auf Leichtbau gelegt. Dank seiner Kevlar-Karosserie bringt der Sportwagen nur 830 Kilogramm auf die Waage.

Für das Chassis mit seinem verwindungssteifen Rohrrahmen und die Radaufhängung griffen die Entwickler auf Teile des Rennwagens Renault Mégane Trophy zurück.

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© sueddeutsche.de/pressinform/gf

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