Konzeptfahrzeuge auf der IAA:Mutlosigkeit macht sich breit

Sinnliche Designentwürfe und richtungsweisende Konzeptfahrzeuge gibt es auch auf der IAA 2013. Doch große Würfe sind in diesem Jahr rar und eher Marketingvehikel als Impulsgeber für die Zukunft. Ein Überblick.

Von Wolfgang Gomoll

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IAA, IAA 2013, Audi

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Sinnliche Designentwürfe und richtungsweisende Konzeptfahrzeuge gibt es auch auf der IAA 2013. Doch große Würfe sind in diesem Jahr rar und eher Marketingvehikel als Impulsgeber für die Zukunft. Ein Überblick.

Nur einige wenige Prototypen auf der IAA 2013 geben einen Ausblick auf kommende Fahrzeug-Gattungen. Doch wer revolutionäre Fahrzeugkonzepte sehen will, die die Zukunft des Automobils neu definieren, muss lange suchen. Die meisten Neulinge sind Versuchsballons, die den Geschmack des Messepublikums testen sollen.

Die glänzenden Karossen, die sich auf Drehtellern im gleißenden Scheinwerferlicht drehen, mutieren mehr zum Marketing-Instrument als zum Taktgeber.

Jaguar, IAA, IAA 2013, SUV

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Der Jaguar C-X17 gibt den Ausblick auf ein Crossover-Modell, das frühestens Ende 2015 erscheinen wird. Das Blechkleid im typischen Jaguar-Design zeichnet ein sehr konkretes Bild der Formensprache. Schließlich basiert die Raubkatze auf der neuen Voll-Aluminium-Plattform, auf der sukzessive die gesamte Modellpalette der Briten aufbauen wird.

Am Main wenig Neues

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Audi zitiert mit dem Sport Quattro Concept die Vergangenheit. Die Studie, die auf einem stark verkürzten Audi-RS7-Chassis aufbaut, ist eine Hommage an den Sport Quattro, der vor 30 Jahren den legendären Audi S1 vorwegnahm. Damals wie heute ist die Leistung hoch: Der 600-Plus-PS-Achtzylinder erhält Unterstützung von einem 125 Kilowatt (170 PS) starken E-Motor. Zusammen ergibt das über 800 PS und ein Drehmoment von etwa 1000 Newtonmetern.

Studie Nanuk: Aggressives Crossover-Modell von Audi

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Auch im Wachstums-Segment der Crossover zeigt Audi ein Fahrzeug - und verbaut seltsamerweise ausgerechnet einen ausgemusterten Zehnzylinder-Diesel in den Nanuk Quattro So sieht das Mittelmotor-SUV mit 544 PS zwar attraktiv aus, setzt aber auf Technologie von vorgestern.

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Mercedes zeigt das S-Klasse Concept Coupé. Das Serienfahrzeug dürfte sich, was die Form angeht, nur unwesentlich von der Studie des Luxus-Kreuzers unterscheiden.

Opel, Opel Monza, IAA, IAA 2013

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Opel bedient mit dem Monza-Concept ebenfalls die Retro-Schiene: Vor genau 30 Jahren feierte auch der Monza GSE seine Premiere in Frankfurt.

Details zum Opel Monza-Concept erfahren Sie hier.

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Das Volvo Coupé Concept ist schon nahe an einem Serien-Fahrzeug. Erstmals hat der schwedische Zweitürer ausschließlich Vierzylinder-Motoren unter der Haube.

Details zum Volvo Coupé Concept erfahren Sie hier.

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Toyota will sich ein neues, sportlicheres Image verschaffen: Der Yaris Hybrid-R Konzept hat 420 PS. Der Antrieb besteht einem 1,6-Liter-Benziner und zwei Elektromotoren, die als elektrischer Allradantrieb fungieren.

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Toyotas Premium-Tochter Lexus steigt mit der Studie Lexus LF-NX ins Segment der Kompakt-SUVs ein. Der Hybrid ist 4,64 Meter lang und besitzt durch den sanduhrähnlichen Diabolo-Kühlergrill die durchaus ansprechende Formensprache des Lexus IS. Die Kraft spendet der bekannte Lexus Vollhybrid-Antrieb, der extra für den SUV angepasst wurde.

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Infiniti zeigt die Studie Q30 Concept. Der Prototyp des kompakten SUVs gleicht einer Mischung aus Mazda CX und der Mercedes-A-Klasse.

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Nissan gibt mit dem Prototypen Friend-ME bei dessen Europapremiere eine Voransicht, wie das Design zukünftig aussehen wird.

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Warum die Citroën-Marketing-Spezialisten den 4,21 Meter langen Diesel-Hybrid den Namen "Cactus" gegeben haben, bleibt unverständlich. Das Design des Studienfahrzeugs ist ebenfalls fragwürdig.

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Peugeot stellt klarere Fahrzeuge vor: Mit dem 208 Hybrid FE will die Löwenmarke ihre Elektrik-Kompetenz beweisen. Das "FE" steht übrigens für Fahrspaß und Effizienz. Immerhin kommt die Batterie aus dem Le-Mans-Renner 908. Der Verbrennungsmotor ist ein Dreizylinder. So soll der Wagen lediglich 49 Gramm CO2 pro Kilometer emittieren.

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Der Ford S-Max Concept lässt nur noch wenig Raum für Interpretationen, wie der sportlich geschnittene Nachfolger des Siebensitzers aussehen wird.

Renault, Renault Espace, Crossover, Van, IAA, IAA 2013

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Auch Renault bleibt den Familientransportern treu: Der Renault Initiale Paris gibt einen Ausblick auf den nächsten Espace. Das 4,85 Meter lange Concept-Fahrzeug wird eine Mischung aus Crossover und Van.

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Peinlich: Der Ford Mondeo Vignale Concept ist nur eine besonders edle Ausstattungsvariante des Ford Mondeo.

Erfahren Sie hier mehr zum Ford Mondeo Vignale Concept.

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GM präsentiert den luxuriösen Zweitürer Cadillac Elmiraj Concept. Der 2+2-Sitzer ist 5,21 Meter lang und bietet - typisch amerikanisch - viel Platz im Innenraum . Dazu passen auch die riesigen 22-Zoll-Reifen.

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Suzuki besinnt sich seine Wurzeln und zeigt mit dem Concept Car iV-4 einen SUV. Der Offroader könnte die erste Version eines Nachfolgers für den Grand Vitara darstellen. Auffällig sind die kurzen Überhänge.

The Smart model Fourjoy is pictured during the Smart Mercedes media night at the Frankfurt motor show

Quelle: REUTERS

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Der Smart Forjoy mit einer Karosserie aus poliertem Aluminium gibt einen Ausblick auf die lange erwartete nächste Generation des Smarts - zumindest was die Dimensionen angeht. Der kommende Stadtflitzer wird 3,49 Meter lang, 1,98 breit und 1,49 Meter hoch sein und einen Wendekreis von 9,10 Meter haben. Dass es eine elektrifizierte Version geben wird, scheint ebenso sicher, wie die vier Sitze, die das Auto deutlich praktischer machen würden.

© Süddeutsche.de/dpa/Hersteller/pi/goro/ihe
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