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Gefahr von Kurzschlüssen:Schnarch-Lader

Bei der Anschaffung eines gebrauchten Elektroautos sollte man auf die Ladeleistung achten: In der Praxis zählt vor allem der Wechselstrom (AC), der von einem On-Board-Lader in Gleichstrom für die Akkus verwandelt wird. Bis vor kurzem konnten viele (kompakte) E-Autos wie der Hyundai Kona Elektro oder der Kia E-Niro Wechselstrom nur einphasig mit 7,2 kW laden. Tatsächlich fließt aus Sicherheitsgründen meist noch weniger Energie: Wegen der sogenannten Schieflastordnung wird der Ladestrom beim einphasigen Laden an Wallboxen oft auf 4,6 kW begrenzt. Damit soll die Gefahr von Kurzschlüssen bei alten Hausinstallationen ohne Fehlerstromabsicherung entschärft werden. Erst beim dreiphasigem Stromzapfen mit 11 kW übernimmt das kleine Umspannwerk im Auto auch diese Absicherungsfunktion. Das bordeigene Lademanagement erkennt also eine Überlastung des Netzes und stoppt bei Bedarf den Stromfluss. Dreiphasiges Laden ist mittlerweile Standard.

© SZ vom 27.02.2021 / jobe
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