Dauerttest: 90.000 km im Mini E Manko: Schnelligkeit kostet zu viel Strom

BMW Concept ActiveE

Schön seriennah

Mehr als 1000 Ladevorgänge hat der Elektro-Mini nunmehr hinter sich gebracht - ohne Probleme. "Die Leistung des Akkus hat kaum nachgelassen. Ich halte alles in einem elektronischen Tagebuch nach. Jede Strecke, jede Ladezeit", so Moloughney.

Das Elektroauto war für ihn aber nur ein Anfang. An seinem Privathaus befinden sich längst Solarmodule auf dem Dach und als es um ein Nachfolgemodell für den Mini E ging, stand fest, dass nur ein Elektrofahrzeug in Frage kommen würde.

Dabei ist das Mini-E-Projekt für Moloughney alles andere als günstig. Anfangs bezahlte er 850 Dollar monatliche Leasinggebühr. Im zweiten Jahr reduzierte sich das immerhin auf 600 Dollar. "Doch da ist dann alles drin. Steuern, Versicherung, Wartungen und Reifen - was will man mehr", lacht Moloughney, "ich bin längst voll auf dem Elektro-Trip. Wer hätte gedacht, dass das so viel Spaß macht?"

Doch Moloughney kennt durchaus einige Haken, die ihm eingermaßen regelmäßig den Spaß am Elektro-Mini vergelten. "Die Reichweite ist für mich in Ordnung. Doch für viele andere müsste sie sicher höher sein. Zudem geht die Reichweite stark nach unten, wenn man schnell fährt", meint der Elektrojünger.

Im Dezember soll er dann seinen den BMW Active E bekommen. "So kann ich Ende des Jahres noch Vergleiche anstellen, weil ich meinen Mini E erst im Januar abgebe", freut er sich auf das Elektrodoppel aus München. Spannung ist da garantiert.

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