Dauerttest: 90.000 km im Mini E Auch im Winter ging's gut

Der Amerikaner hatte Glück und wurde aus den über 20.000 Bewerbungen für die Testphase des Mini E ausgewählt. Seine Liebe zum Mini E wuchs von Tag zu Tag. Auf seinem Mini mit der laufenden Produktionsnummer 250 kleben mehrere "electric"-Aufkleber.

Im Alltagstest: Elektro-Mini

Zurück in die Zukunft

Das Kennzeichen lautet vielsagend "EF - OPEC" - was so viel heißt wie: der OPEC den automobilen Mittelfinger zeigen. Der Hauptwagen der Familie, ein älterer Mercedes ML 430, wurde längst verkauft. Nur für spaßige Wochendausfahrten hat Tom Moloughney noch einen Porsche Boxster in der Garage.

55.000 Meilen hat der Amerikaner in den letzten zwei Jahren zurückgelegt - macht rund 90.000 Kilometer. Jede Meile mehr hat ihn mehr vom Elektroantrieb fasziniert. Auch der letzte, in Nordamerika besonders harte Winter, konnte seine Einstellung nicht ändern.

"Wir hatten mehrere Monate vereiste Straßen mit viel Schnee und regelmäßig Blizzards. Mit dem Mini E war das Vorankommen dank Winterreifen nie ein Problem", blickt Tom zurück, "natürlich gehen solche Wintertemperaturen auf Kosten der Reichweite. Doch unterhalb von 60 Meilen Reichweite war ich mit vollem Akku selbst bei weit unter 0 Grad Celsius nie."

Im Normalbetrieb liegt die Reichweite seines heiß geliebten Mini E bei 130 Meilen. Da Tom Molougney pro Tag mehr als 120 Meilen zurücklegt, gibt es zu Hause und in seinem Restaurant je eine Ladestation. In knapp zwei Stunden ist der Akku wieder bei 100 Prozent.

Weltspiegel (17): Elektro-Mini

Spannung pur