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BMW Vision Efficient Dynamics:Traumschiff Zukunft

BMW macht ab 2013 ernst. Nicht nur das Megacity-Vehicle wird Realität. Auch der Hybridsportler Vision Efficient Dynamics soll in Serie gehen.

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BMW macht ab 2013 ernst. Nicht nur das Megacity-Vehicle wird Realität - auch der Hybridsportler Vision Efficient Dynamics soll in Serie gehen.

Tarnen und Täuschen: Noch erlaubt der Technologieträger auf Basis der Konzeptstudie Vision Efficient Dynamics nur eine Ahnung vom Endprodukt.

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Künstliche Nebelschwaden durchziehen die Halle 1 des Leipziger Messezentrums während gleißend helle Laserstrahlen den dunklen Raum zu kraftvollen Klängen durchzucken.

Nahezu lautlos surrt der BMW Vision Efficient Dynamics über den polierten Hallenboden und durchschneidet den düsteren Raum mit seinen zugekniffenen LED-Augen.

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Der erste Auftritt des neuen Supersportlers aus dem Hause BMW macht Eindruck. Auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) im Herbst 2009 war die Studie eines hybriden Sportwagens von BMW einer der großen Messestars gewesen.

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In diesem Frühjahr gab BMW grünes Licht: die hybride Sportwagenvision wird Realität. "Dieser BMW ist ein echter Sportwagen, der Leidenschaft und Emotionen ausstrahlt", leitet Entwicklungsvorstand Klaus Dräger (Bild) ein, "seine Fahrleistungen halten, was die Optik verspricht."

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Für Antriebsentwickler Björn Lellmann ist der erste offizielle Auftritt des Vorserienmodells wenig beeindruckend. "Ich bin in den letzten Monaten mit diesem Fahrzeug rund 3000 Kilometer gefahren", erzählt der BMW-Mann zufrieden, "zumeist auf unseren Teststrecken in Aschheim und Miramas. Es ging dabei in erster Linie um die Grundabstimmung der Systeme."

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Unter dem mit psychodelischer Folie beklebten Leichtbau-Kleid des Prototypen arbeitet die Kraft der drei Herzen. An der Vorderachse sitzt ebenso ein Elektromotor wie hinten.

Zudem gibt es im Heck des 1,5 Tonnen schweren Hybriden noch ein 163 PS starkes Dieseltriebwerk.

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Der Wagen an sich ist mit seinen futuristischen Designelementen ein Hingucker - und was für einer.

Was die insgesamt 241 KW / 328 PS des Prototypen auf der Straße zu leisten im Stande sind, zeigt sich ...

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... eindrucksvoll, als Entwickler Björn Lellmann außerhalb der Messehalle Nummer 1 nach der Hallenschleichfahrt den Dieselmotor zuschaltet und dann Vollgas gibt.

"Da geht schon einiges", lächelt er als die beiden Elektromotoren zusammen mit dem aufgeladenen Dreizylinder-Diesel in die Bresche springen und der Zukunfts-BMW wie von der Tarantel gestochen nach vorne spurtet.

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BMW hat in den nächsten Jahren viel vor. Den technologischen Vorsprung vieler Serienmotoren will man in naher Zukunft weiter ausbauen.

"Es gibt durchaus einige, die diese beeindruckenden Fahrleistungen ebenfalls bieten", blickt Klaus Dräger zur Konkurrenz, "aber die verbrauchen keine 3,76 Liter Diesel auf 100 Kilometer wie unser Fahrzeug."

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250 km/h Spitze und ein Sprint von 0 auf 100 km/h in 4,8 Sekunden bei einem in Aussicht gestellten Normverbrauch von unter vier Litern sind beeindruckend. Bei aufgeladenem Akku wohlgemerkt .

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Björn Lellmann pilotiert den sportlichen 2+2-Sitzer derweil gekonnt wieder zurück in die düstere Messehalle. Der noch laute Dreizylinder-Diesel mit 120 KW / 163 PS verstummt und die beiden Elektromotoren, die zusammen ebenfalls 120 KW / 163 PS leisten, übernehmen wieder nahezu geräuschlos das Ruder.

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Beim Serienmodell soll das Akkupaket eine rein elektrische Reichweite von 40 bis 50 Kilometern garantieren. Der 25-Liter-Tank sorgt für eine theoretische Gesamtreichweite von 700 Kilometern.

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Über das Sounddesign ist man sich bei BMW derzeit ebenso wenig einig wie über einen offiziellen Namen.

Klaus Dräger: "Eine Bezeichnung haben wir noch nicht, aber es ist ja auch noch genug Zeit. Auch die Sache mit dem Sound ist noch nicht geklärt. Daran arbeiten derzeit wohl alle Hersteller mit Hochdruck. So auch wir."

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Der Prototyp auf seinen 21-Zoll-Energiesparreifen mit 195er-Breite liegt satt auf der Fahrbahn. Einen wichtigen Anteil daran hat die Platzierung des visionären Lithium-Polymer-Akkus in der Fahrzeugmitte.

"Der Antrieb des Serienmodells wird noch etwas an Leistung zulegen", sagt Klaus Dräger selbstbewusst, "gerade beim Verbrennungsmotor geht noch einiges."

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Der BMW Vision Efficient Dynamics soll weltweit angeboten werden. Daher ist es kein Geheimnis, dass für wenig dieselaffine Länder wie die USA oder Japan statt eines Dreizylinder-Diesels ein aufgeladener Dreizylinder-Benziner unter der schneidigen Karosserie arbeiten wird.

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Auch beim Design soll sich die Studie nicht mehr allzu sehr von seinem Serienbruder unterscheiden, der 2013 / 2014 auf den Markt kommen dürfte.

"Das Design wird weitgehend so aussehen, wie es jetzt ist", erklärt BMW-Designchef Adrian van Hooydonk.

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So wird es bei einem sportlichen 2+2-Sitzer bleiben, der zukünftig das Hightech-Aushängeschild oberhalb von 6er und 7er BMW sein soll.

Das gilt auch für den Preis: Unter 140.000 Euro dürfte kaum etwas zu machen sein. So viel sollte einem das Traumschiff Zukunft schon wert sein. Doch wer würde nicht gerne den ersten hybriden Bayernsportler mit M3-Genen fahren?

Text: Stefan Grundhoff / Pressinform

© sueddeutsche.de/Pressinform/gf
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