Zum Tod von Stephen Hawking "In meinem Kopf bin ich frei"

Stephen Hawking hatte die Gabe, Gedanken prägnant zu formulieren. Eine Auswahl seiner wohl wichtigsten Zitate.

Der Physiker Stephen Hawking kreiste um viele Themen - der Ursprung aller Dinge, die Grenzen des Denkens, die Absurdität des Daseins. Vieles brachte er prägnant auf den Punkt. Eine Auswahl seiner Zitate:

"Meiner Meinung nach sollten sich behinderte Menschen auf die Dinge konzentrieren, die ihnen möglich sind, statt solchen hinterherzutrauern, die ihnen nicht möglich sind."

"Auch wenn ich mich nicht bewegen kann und ich durch einen Computer sprechen muss, in meinem Kopf bin ich frei."

"Der größte Feind des Wissens ist nicht Unwissenheit, sondern die Illusion, wissend zu sein."

"Wir sind nur eine etwas fortgeschrittene Brut von Affen auf einem kleinen Planeten, der um einen höchst durchschnittlichen Stern kreist. Aber wir können das Universum verstehen."

"Wenn das Universum einen Anfang hatte, können wir von der Annahme ausgehen, dass es durch einen Schöpfer geschaffen worden sei. Doch wenn das Universum wirklich völlig in sich selbst abgeschlossen ist, wenn es wirklich keine Grenze und keinen Rand hat, dann hätte es auch weder einen Anfang noch ein Ende; es würde einfach sein. Wo wäre dann noch Raum für einen Schöpfer?"

"Weil es die Gesetze der Schwerkraft gibt, hat sich das Universum aus dem Nichts selbst geschaffen."

"Man kann nicht beweisen, dass Gott nicht existiert (...). Aber die Wissenschaft macht Gott überflüssig."

"Ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich habe es aber auch nicht eilig."

"Anders als unser Intellekt verdoppeln Computer ihre Leistung alle 18 Monate. Daher ist es eine reale Gefahr, dass sie Intelligenz entwickeln und die Welt übernehmen."

"Es ist sehr wichtig, dass junge Leute ihren Sinn für Wunder behalten und dabei bleiben, immer nach dem Warum zu fragen."

"Ich habe beobachtet, dass sogar Leute, die behaupten, alles ist vorherbestimmt und wir können es nicht verändern, schauen, bevor sie die Straße überqueren."

"Einstein lag falsch, als er sagte "Gott würfelt nicht". (...) Er hat die Würfel manchmal nur dorthin geworfen, wo wir sie nicht sehen."

"Ich bin der Ansicht, dass wir alle, nicht nur die theoretischen Physiker, gern wissen wollen, woher wir kommen."

"Wenn wir eine komplette Theorie haben, können wir die Gedanken Gottes verstehen."

"Mein Ziel ist einfach: Das vollständige Verstehen des Universums - warum es so ist wie es ist und warum es überhaupt existiert."

"Trotzdem denke ich, dass wir erheblich intelligenter werden können, als die meisten Figuren in Star Trek - was ja auch nicht weiter schwierig ist."

"Ich denke nicht, dass wir weitere 1000 Jahre überleben, wenn es uns nicht gelingt, bis dahin unseren zerbrechlichen Planeten zu verlassen."

"Ich möchte das Universum ganz und gar verstehen"

Stephen Hawking schreckte nicht davor zurück, über Zeitreisen und Außerirdische zu reden. Nur ein Leben im Jenseits hielt er für ausgeschlossen. Ein Nachruf. mehr...