Mit Robotern spielen Forscher die Idee des Space Elevators - bekannt aus Science-Fiction-Filmen - nach.
Ein laser-getriebener Roboter ist bei einem Technologie-Wettbewerb 900 Meter an einem Kabel emporgeklettert. Der von der Science-Fiction-Idee von Aufzügen ins Weltall inspirierte Wettlauf im NASA-Forschungszentrum in der Mojave-Wüste brachte den Entwicklern 900.000 Dollar (605.000 Euro) ein.
Der laserangetriebene Roboter eines Forschungsteams aus Seattle kletterte 900 Meter an einem Kabel hinauf. (© Foto: Tom Tschida, AP)
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Die Forschergruppe aus Seattle hätte am Freitag sogar zwei Millionen Dollar gewinnen können, wäre ihr Roboter unter drei Minuten geblieben - er brauchte für die Strecke drei Minuten und 48 Sekunden. Zwei Konkurrenten schafften die 900 Meter lange Strecke nicht.
Das Kabel war an einem Hubschrauber befestigt, und der Roboter wurde von einem Laser am Boden angetrieben, dessen Licht von Fotovoltaik-Zellen in Energie umgewandelt wurde.
Der dreitägige Wettbewerb war der Versuch, das in der Science Fiction beliebte Modell der Weltraum-Aufzüge - Space Elevators - in die Wirklichkeit zu übertragen. Weltraumaufzüge könnten dann eine Alternative zur Verwendung von Trägerraketen werden.
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(ap/sueddeutsche.de/kvg)
Gysi gegen Lafontaine
@|337 heißen ...
@|337 - schon mal was von Newton gehört? actio et reactio (Drittes newtonsche Axiom)?
@KunibertHurtig - wo schrieb ich etwas vom Wind? Wer lesen kann ist klar von Vorteil.
"Wieso stürzt das Hochhaus hier neben meinem Büro net ein - wo doch der durch die Erdrotation entstehende Wind mit 550m/s daran zieht? "
Ganz Einfach: weil die Atmosphäre sich gleichsinnig mit der Erdoberfläche bewegt, somit also nur der Wind als lokale Luftbewegung wahrgenommen wird.
"Junge - die Atmosphäre der Erde dreht sich MIT ihr... O_o "
Eine geostationäre Einrichtung würde sich jedoch parallel zum jeweiligen Andockpunkt bewegen, mithin die Bewegung der festen Erdoberfläche begleiten und das bedeutet, dass ein möglicher Andockpunkt an der Erdoberfläche sich ebenfalls parallel zur Orbitstation bewegen muss, mit den im Kommentar beschriebenen Konsequenzen. Würde sich der Punkt langsamer bewegen, wäre das Andockseil in kurzer Zeit auf dem Äquator aufgewickelt.
Die angesprochene Reibungshitze entsteht erst ab 2,5 - 3 Mach. Problematisch sind die Turbulenzen beim Umströmen der Andockeinrichtung.
"Kuni hat keine Ahnung meint |337 :-P "
Eine solide physikalisch/naturwissenschaftliche Grundbildung ist bei einer Diskussion mit mir allzeit hilfreich und findet meinen Respekt.
Ihre Einlassung jedoch, Parvenu, deutet auf einen erschreckenden Mangel an logischem Denkvermögen, somit antworte ich Ihnen mit einem Spruch, der in meiner Stammkneipe hängt:
"Wenn man keine Ahnung hat, erstmal Fre... halten" und das meint auch ...
Kuni
@parvis:
Hast du schonmal was von Massenträgheit gehört?! Du willst mir also sagen, dass eine Gondel mit einer Masse von angenommen 20t einen ernsthaften Einfluss auf eine gesamtkonstruktion nimmt die einige Hunderttausend t Masse hat?
Zudem ist das Prinzip des Spacelifts ja das der Energieneutralität: sprich eine Gondel hoch eine andere runter - da gleicht sich dann der verschwindend geringe Einfluss aus... vlg. Ian Stweard, Jack Cohen.
Mit dem van Allen-Gürtel hast du recht - da muss man sich was einfallen lassen, aber ich denke das sollte man hinbekommen.
@Kunibert:
Ich frage mich grad 2 Dinge:
Wieso stürzt das Hochhaus hier neben meinem Büro net ein - wo doch der durch die Erdrotation entstehende Wind mit 550m/s daran zieht?
Und wieso brennt/verglüht durch die hohe Reibungshitze nicht alles?!
Junge - die Atmosphäre der Erde dreht sich MIT ihr... O_o
Kuni hat keine Ahnung meint |337 :-P
'Im Orbit kann/muss man eine stationäre entladeplattform installieren an der man ohne weiteres einen Spacelift anbringen kann... ;-)'
Nein - das kann man eben nicht -
erstens muss die Plattform etwas oberhalb der geostationären Bahn 'installiert' werden. Der Schwerpunkt des gesamten Systems muss auf der geostationären Bahn liegen.
Weiterhin - jede Gondel, die hinauf klettert, zieht die Plattform in Richtung Erde. Das muss korrigiert werden, dazu bleiben nur Raketentriebwerke.
Da die Plattform, zumindest ein Teil davon, eben nicht auf der geostatioären Bahn liegt, vom Seil ganz zu schweigen, fängt das System an, sich unkoordiniert zu bewegen. Auch diese Bewegung muss ständig korrigiert werden.
Ich will es hierbei bewenden lassen, aber es gibt weitere Punkte, die geklärt werden müssen, z.B. die langsame Durchquerung des van-Allen Gürtels u.a.
Paging